Verkehr im Ermstal: Die Schlössleskurve wird ab Montag umgebaut

Am 3. November beginnen die Umbauarbeiten an der Schlössleskurve zwischen Dettingen und Neuhausen.
Archiv/Thomas Kiehl- Umbau der Schlössleskurve bei Dettingen/Neuhausen startet am 3. November 2025.
- Alle Fahrtrichtungen erhalten eigene Ampelmasten – Kosten: rund 150.000 Euro.
- Bau in drei Abschnitten, Verkehrsbehinderungen und Umleitungen geplant.
- Neue Ampelanlage verkehrsabhängig, nachts von 21 bis 6 Uhr ausgeschaltet.
- Nach Umbau: Tempoerhöhung von 50 auf 70 km/h, Auswirkungen auf Unfälle werden beobachtet.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Dettinger Schlössleskurve gilt als Unfallschwerpunkt. Deshalb hat das Landratsamt Reutlingen schon vor längerer Zeit einen Umbau des Knotenpunkts der L 380a/K 6712 angekündigt. Wie die Behörde jetzt mitgeteilt hat, beginnen die entsprechenden Arbeiten an diesem Montag, 3. November, 2025. Im Zuge der Arbeiten soll die bisherige Lückenampel auf der B 28 voll signalisiert werden, die Linksabbiegespur nach Neuhausen erhält eine separate Ampel.
Der Umbau der Schlössleskurve soll in drei Bauabschnitten erfolgen. Der Abschluss der Umbaumaßnahmen ist für Ende November 2025 geplant. „In diesem Zeitraum ist mit Verkehrsbehinderungen und -beeinträchtigungen zu rechnen“, erklärt das Landratsamt Reutlingen. Durch die Aufteilung in drei Bauabschnitte solle aber ein möglichst reibungsloser Verkehrsfluss auch während der Bauarbeiten gewährleistet werden. In den verschiedenen Bauabschnitten werde sich die Verkehrsführung beziehungsweise -regelung regelmäßig ändern.
Umleitung für Verkehr aus Neuhausen
Im ersten Bauabschnitt kommt es lediglich zu einer Fahrbahnverengung, so das Landratsamt. Im zweiten Bauabschnitt besteht dann keine Ausfahrtsmöglichkeit von Neuhausen kommend in Richtung B 28. Im dritten Bauabschnitt besteht keine Zufahrt von der B 28 kommend nach Neuhausen. Die erforderlichen Umleitungen werden eingerichtet. Während der Bauarbeiten wird die Ampelanlage am Knotenpunkt nicht in Betrieb sein.
Für den Umbau des Knotenpunkts investieren das Land und der Landkreis rund 150.000 Euro. Hierbei wird die Schlössleskurve „vollsignalisiert“. Dies bedeutet, dass alle Fahrtrichtungen mit einem eigenen Ampelmast ausgestattet werden, um ein konfliktfreies Befahren des Knotens sicherzustellen, erläutert das Landratsamt. Die Ampelanlage schaltet verkehrsabhängig je nach Verkehrsaufkommen und Bedarf, indem über Detektoren der Verkehr beobachtet wird.
Für die verkehrsarmen Nachtzeiten wird die Anlage zwischen 21 und 6 Uhr abgeschaltet. In dieser Zeit gelten die entsprechenden Vorfahrtsregelungen. Nach Beendigung der Bauarbeiten wird die Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 Kilometern pro Stunde aufgehoben und auf 70 Kilometer pro Stunde erhöht.
„Wie sich die Umbaumaßnahmen auf das Unfallgeschehen an dieser Stelle auswirken, werden die Beteiligten weiterhin im Blick behalten“, betont das Landratsamt in seiner Pressemitteilung. Informationen zu Sperrungen und Umleitungen auf den klassifizierten Bundes-, Landes- und Kreisstraßen können jederzeit auch im Baustellen- und Ereignismanagement des Landes Baden-Württemberg abgerufen werden.
