Unfall in Bempflingen
: Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt

Ein Rettungshubschrauber fliegt den 18-jährigen KTM-Fahrer nach einer Frontalkollision in eine Klinik.
Von
swp
Bempflingen
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Rettungshubschrauber „Christoph 2“ im Einsatz: ARCHIV - 08.08.2024, Hessen, Frankfurt/Main: Der Rettungshubschrauber «Christoph 2» landet auf dem Helipad auf dem Dach der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik (BGU). Der orangefarbene Hubschrauber ist integraler Bestandteil der notfallmedizinischen Versorgungskette in Hessen. (zu dpa: «Schnelle Hilfe aus der Luft - die Lebensretter von «Christoph 2»») Foto: Boris Roessler/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Bei einer Frontalkollision mit einem VW Golf wurde der 18-jährige Fahrer einer KTM lebensgefährlich verletzt. Ein Rettungshubschrauber  (Symbolfoto) brachte ihn in eine Klinik.

Boris Roessler/dpa

Ein Verstoß gegen das Rechtsfahrgebot ist laut Polizei die Ursache für einen schweren Verkehrsunfall gewesen sein, der sich am Dienstag auf der K1249 zwischen Kleinbettlingen und Grafenberg ereignet hat. Ein 18-Jähriger war kurz vor 20 Uhr auf seiner KTM 625 auf der schmalen Kreisstraße, die ohne Mittelmarkierung von Kleinbettlingen in Richtung Grafenberg führt, unterwegs. Im Scheitel der engen Rechtskurve nach dem Ortsende von Kleinbettlingen kam es zur Frontalkollision mit einem entgegenkommenden Golf eines 25-Jährigen.

Fahrer und Beifahrerin im Golf leicht verletzt

Dabei erlitt der Motorradfahrer lebensgefährliche Verletzungen, sodass er nach notärztlicher Erstversorgung an der Unfallstelle mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden musste. Der Golffahrer und seine 30 Jahre alte Beifahrerin wurden leicht verletzt und erlitten einen Schock. Beide wollten nach der Unfallaufnahme selbstständig einen Arzt aufsuchen und lehnten eine ärztliche Behandlung vor Ort ab.

Betriebserlaubnis war erloschen

Beide Fahrzeuge, an denen wirtschaftlicher Totalschaden von jeweils rund 6000 Euro entstanden ist, mussten abgeschleppt werden. Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass an dem Motorrad aufgrund unzulässiger technischer Veränderungen die Betriebserlaubnis erloschen war. Zur Klärung der Unfallursache wurde ein unfallanalytisches Gutachten angeordnet und ein Sachverständiger hinzugezogen.

Der Rettungsdienst war mit sieben Sanitätern, einem Rettungswagen, einem Notarzt und einem Rettungshubschrauber im Einsatz. Zur Unterstützung der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen war die Feuerwehr mit zwei Fahrzeugen und 19 Feuerwehrleuten vor Ort. Die Kreisstraße war bis kurz nach Mitternacht komplett gesperrt.