Tötungsdelikt in Kirchheim
: Tatverdächtiger in Haft

Am Mittwoch wurde ein Mann tot aufgefunden. Ein Tatverdächtiger sitzt seit Freitag in Untersuchungshaft.
Von
swp
Kirchheim
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Polizei: ARCHIV - 03.12.2024, Baden-Württemberg, Stuttgart: Der Schriftzug «Polizei» ist auf einem Einsatzfahrzeug der Polizei angebracht. (zu dpa: «Sohn soll Vater getötet haben») Foto: Bernd Weißbrod/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

die Polizei hat einen Mann festgenommen.

Bernd Weißbrod/dpa
  • 62-jähriger Mann in Kirchheim tot in Wohnung gefunden.
  • 40-jähriger Bekannter als Tatverdächtiger festgenommen.
  • Obduktion bestätigt gewaltsamen Tod des Opfers.
  • Tatverdächtiger in Untersuchungshaft, Motiv unklar.
  • Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft dauern an.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Im Fall des am Mittwoch (11. Dezember) tot in seiner Wohnung gefundenen 62-Jährigen verzeichnen die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die eigens zur Klärung der Tat eingerichtete Ermittlungsgruppe der Kriminalpolizeidirektion Esslingen einen raschen Ermittlungserfolg. Ein Tatverdächtiger befindet sich seit Freitag (13. Dezember) in Untersuchungshaft.

Bereits wenige Stunden nach dem Fund des 62-Jährigen war es gelungen, einen dem Opfer persönlich bekannten 40-jährigen Deutschen aus Kirchheim als Tatverdächtigen zu identifizieren. Dieser wurde daraufhin am Donnerstag von Fahndungskräften der Polizei in seiner Wohnung vorläufig festgenommen. Ihm wird zur Last gelegt, den 62-Jährigen wohl im Zuge eines Streits getötet zu haben.

40-Jähriger von der Polizei verhaftet

Der gewaltsame Tod des Opfers wurde zwischenzeitlich auch durch das vorläufige Ergebnis der am Donnerstagnachmittag erfolgten Obduktion des Leichnams bestätigt.

Der unter dem dringenden Tatverdacht des Totschlags stehende 40-Jährige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart am Freitagvormittag dem Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt. Dieser erließ den beantragten Haftbefehl und setzte ihn in Vollzug. Der Beschuldigte wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die Rekonstruktion des Tatgeschehens sowie die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zum Motiv der Tat dauern an.