Schwerer Unfall
: 36-Jähriger fährt frontal in Gegenverkehr

Der Unfall ereignete sich nach derzeitigem Ermittlungsstand aufgrund eines riskanten Überholmanövers. Zwei Menschen wurden lebensgefährlich verletzt.
Von
swp
Neuffen
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Polizeiauto mit Blauchlicht: ARCHIV - Rumms! In einem skurrilen Fall entschied das Landgericht Ellwangen, dass ein betrunkener Autofahrer, der absichtlich ein Polizeiauto rammte, den Schaden selbst tragen muss. (zu dpa: «Im Suff Polizeiauto gerammt: Muss Versicherung zahlen?») Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/dpa-mag - Honorarfrei nur für Bezieher des Dienstes dpa-Magazin +++ dpa-Magazin +++

Zwischen Neuffen und Linsenhofen ereignete sich ein schwerer Unfall mit zwei Verletzten.

Karl-Josef Hildenbrand/dpa-mag/dpa

Ein riskantes Überholmanöver dürfte den Ermittlungen der Polizei zufolge die Ursache für einen schweren Verkehrsunfall gewesen sein, der sich am Freitagmorgen auf der L1250 zwischen Neuffen und Linsenhofen ereignet hat.

36-Jähriger überholt trotz Gegenverkehr

Ein 36-Jähriger war gegen 8.15 Uhr mit seinem Audi A6 auf der Landesstraße von Neuffen kommend in Richtung Linsenhofen unterwegs, wobei er zwei Autos überholte. In einer leichten, übersichtlichen Rechtskurve, überholte er trotz Gegenverkehrs ein weiteres Auto. Dabei kam es zur Frontalkollision mit dem entgegenkommenden Audi Q2 einer 19-Jährigen.

Der Unfallverursacher und die Fahrerin des Q2 erlitten lebensgefährliche Verletzungen. Beide wurden nach notärztlicher Erstversorgung vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht.

50.000 Euro Schaden

Die entstandenen Sachschäden werden auf etwa 50.000 Euro geschätzt. Beide Autos mussten vom Abschleppdienst abtransportiert werden.

Zur Unterstützung der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme war die Feuerwehr mit einem Fahrzeug und neun Feuerwehrleuten vor Ort. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen und zwei Notärzten im Einsatz. Die Straße musste bis 9.45 Uhr voll gesperrt werden und war bis 11.15 Uhr nur einspurig befahrbar.