Unfall bei Bad Urach
: Zwei Rettungshubschrauber bringen Verletzte nach schwerem Unfall in Kliniken

Sprinter-Fahrerin gerät auf L 245 bei Seeburg auf die Gegenfahrbahn und kollidiert mit einem Sattelzug. Drei Menschen werden verletzt, eine Person schwer. Helikopter und Feuerwehr sind im Einsatz.
Von
Marie-Christin Jurke
Bad Urach
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Ein Rettunghubschrauber brachte den Mann noch ins Krankenhaus. Dort erlag er später seinen Verletzungen.

ARCHIV - 17.01.2019, Baden-Württemberg, Stuttgart: Ein Hubschrauber des ADAC fliegt. (zu dpa: «Zwei Motorradfahrer bei zwei verschiedenen Unfällen schwer verletzt») Foto: Sebastian Gollnow/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Zwei Rettungshubschrauber mussten nach dem Unfall am Donnerstagnachmittag auf der L 245 angefordert werden: Sie brachten die Verletzten in Kliniken. Der entstandene Sachschaden beträgt 165.500 Euro.

Sebastian Gollnow/dpa
  • Schwerer Unfall auf der L 245 bei Seeburg: Drei Verletzte, eine Person schwer verletzt.
  • 38-Jährige gerät mit Sprinter auf Gegenfahrbahn und kollidiert frontal mit Sattelzug.
  • Sachschaden von 165.500 Euro, alle drei Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.
  • Zwei Rettungshubschrauber und Feuerwehr im Einsatz, Straße bis 19.30 Uhr gesperrt.
  • Verletzte wurden in Kliniken gebracht, Unfallursache noch ungeklärt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Drei Verletzte sind die Folgen eines Verkehrsunfalls, der sich am Donnerstagnachmittag auf der L245 ereignet hat. Wie die Polizei mitteilt, fuhr eine 38-Jährige gegen 14 Uhr mit einem Mercedes Sprinter die Landesstraße von Seeburg herkommend in Richtung Hengen.

Den ersten verkehrspolizeilichen Ermittlungen zufolge geriet sie dabei in einer langgezogenen Rechtskurve aus ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrspur. Dort kollidierte der Sprinter frontal mit dem entgegenkommenden Sattelzug eines 24-Jährigen. Anschließend wurde der Mercedes zurückgeschleudert, worauf ein 33-Jähriger mit seinem Audi gegen die rechte Fahrzeugseite des Sprinters prallte. Der Sattelzug kam im Grünstreifen zum Stehen.

Die eingeklemmte 38-Jährige musste von der Feuerwehr befreit werden. Sie wurde mit schweren Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Ihr 24 Jahre alter Beifahrer wurde von einem weiteren Rettungshubschrauber ins Krankenhaus transportiert. Er erlitt nach ersten Erkenntnissen leichte Verletzungen.

Auch der Sattelzug-Fahrer wurde nach derzeitigem Kenntnisstand leicht verletzt und vom Rettungsdienst versorgt. Alle drei Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Bis zum Abschluss der Bergungsarbeiten war die Strecke bis etwa 19.30 Uhr voll gesperrt.