Polizei sucht mit Hubschrauber: Fälschlicherweise Entführung gemeldet

Blaulicht der Polizei
Klaus-Dietmar Gabbert/dpa- Polizei startete in St. Johann eine Suche – auch ein Hubschrauber war im Einsatz.
- Auslöser war eine Meldung: Ein Kind soll gefesselt in einem Auto gelegen haben.
- Die Zeugin fühlte sich auf einem Supermarktparkplatz in Würtingen gefährdet.
- Das Auto wurde angehalten, mehrere Kinder saßen darin und hatten einen Scherz gemacht.
- Es kam zu keinen strafbaren Handlungen, die Lage klärte sich vor Ort.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wie die Polizei mitteilt, ist es am Freitagnachmittag zu einer verdächtigen Wahrnehmung gekommen, die zu einem größeren Einsatz der Polizei in St. Johann geführt hat. Eine Zeugin hatte gegen 14.45 Uhr die Polizei alarmiert, weil sie auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes im Ortsteil Würtingen von einem rasch ausparkenden Auto gefährdet worden sein soll. Im Fahrzeug habe sie zwei Kinder wahrgenommen, von denen eines wohl mit Klebeband gefesselt gewesen sei. Der Wagen soll dann in Richtung Ortsmitte weggefahren sein.
Im Verlauf der daraufhin eingeleiteten, umfangreichen Fahndungsmaßnahmen, zu denen neben zahlreichen Streifenwagen auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt worden war, konnte das beschriebene Fahrzeug, das unter anderem von mehreren Kindern besetzt war, angetroffen werden. Wie sich herausstellte, hatten sich die Kinder untereinander lediglich einen Scherz erlaubt. Zu strafbaren Handlungen war es nicht gekommen.
