Ortskernsanierung in Grabenstetten: Neue Pläne für den Hofener Weg

Der Hofener Weg in Grabenstetten soll noch in diesem Jahr umgestaltet werden.
Karolin Müller- Grabenstetten plant Umgestaltung des Hofener Wegs für eine lebendige, grüne Ortsmitte.
- Ziele: höhere Aufenthaltsqualität, Barrierefreiheit, Verkehrsberuhigung, mehr Grün.
- Maßnahmen: 400 m² Pflaster, Natursteinrinnen, Farb-Pflaster, zusätzliche Begrünung.
- Parkplätze neu geordnet, Baumfelder, Pflanzbeete; schiefe Ebene am Friedhofsweg.
- Kosten fast 300.000 Euro; Förderanträge gut 230.000 Euro; Baubeginn im Juli nach Kandelfest.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nachdem sich in Grabenstetten bereits im Bereich der Bäckerei „Ladner’s Ochsenbeck“ und beim „Hirschgarten“ einiges getan hat, soll die Aufwertung des Ortskerns nun im Hofener Weg weitergehen.
„Der Fokus liegt auf einer funktionalen und lebendigen Ortsmitte“, betonte Bürgermeister Patrick Docimo am Dienstag während der Gemeinderatssitzung. Die geplanten Maßnahmen sollen insbesondere die Aufenthaltsqualität in diesem Bereich erhöhen und durch Barrierefreiheit sowie Verkehrsberuhigung die Wegführung für Kinder, Senioren und mobilitätseingeschränkte Menschen deutlich verbessern. Zudem wird es hier zukünftig mehr Grünflächen geben.
Die genauen Planungen sehen unter anderem vor, die bisher asphaltierte Fläche von etwa 400 Quadratmetern in Pflasterbauweise zu erneuern – so wie es bereits beim „Hirschgarten“ und bei „Ladner’s Ochsenbeck“ gemacht wurde. Damit soll ein einheitliches Bild entstehen.
Natursteinrinnen, Pflastersteine in abgestuften Farben und eine mögliche zusätzliche Begrünung sollen entlang des Hofener Weges für bessere Orientierung und eine optische Verkehrsberuhigung sorgen. Letztere bedeutet, dass Autofahrer durch visuelle Reize automatisch zu langsamerem Fahren und erhöhter Aufmerksamkeit animiert werden.
Parkplätze und neue Bäume
Der Vorplatz der Volksbank wird weiterhin Raum für Parkplätze bieten als auch als Gehweg fungieren. Die Stellplätze sollen jedoch neu angelegt und auf die Wegführung abgestimmt werden. Eventuell könnten mobile Ausstattungselemente verwendet werden, um eine optische Aufteilung zu erreichen. Vor dem Mehrgenerationenhaus sind laut den Plänen zukünftig Längsparkplätze mit insgesamt drei Baumfeldern sowie eine Gehwegfläche vorgesehen. Richtung Kindergartenweg sollen außerdem zwei Pflanzbeete mit verschiedenen Stauden angelegt werden.
Der Weg entlang des Friedhofs hat zwar bereits eine neue Asphaltfläche erhalten, der bestehende Bordstein stellt für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Rollator jedoch eine Schwierigkeit dar. Deshalb soll hier eine sogenannte schiefe Ebene geschaffen werden. Zudem ist geplant, den Behindertenparkplatz umzugestalten und den Belag am Rasenpflaster zu schließen.
Auch der Eckbereich Hofener Weg/Böhringer Straße wird verschönert. Der dort stehende Ahorn soll ein deutlich größeres Baumfeld bekommen, das zusätzlich mit verschiedenen kniehohen Blumen bepflanzt wird. Zudem ist eine barrierefreie Wegführung geplant. Da es sich bei dem vorhandenen Brunnen um einen wasserführenden handelt, endet die geplante Maßnahme an der Pumpe mit Trog.
Hohe Förderungen möglich
Die veranschlagten Gesamtkosten belaufen sich auf fast 300.000 Euro. Fördermittel in Höhe von insgesamt gut 230.000 Euro wurden beantragt. Wenn alles gut läuft, könnte die Gemeinde die umfassenden Arbeiten – die nicht nur der Verschönerung, sondern auch der Barrierefreiheit und Verkehrssicherheit dienen – für 70.000 Euro umsetzen.
Mit dem Beschluss des Gemeinderates starten nun zunächst die Ausschreibungen. Die Bauarbeiten könnten laut den aktuellen Plänen im Juli nach dem Kandelfest beginnen. Mit einer Fertigstellung der Hauptarbeiten wird Ende Oktober gerechnet.

