Ohne Aufsicht unterwegs
: Kind am Bahnübergang in Metzingen – Zug macht Vollbremsung

Ein Kleinkind war am Samstag so nah am Bahnübergang unterwegs, dass der Zugführer einer heranfahrenden Bahn eine Gefahrenbremsung machen musste.
Von
swp
Metzingen
Jetzt in der App anhören
ARCHIV - 19.02.2020, NA, Karlsruhe: Blick aus einem fahrenden Zug auf Gleise. (zu dpa: «Unbekannte legen Steine auf Gleise - Ermittlungen») Foto: Philipp von Ditfurth/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Ein Zug musste in Metzingen aufgrund eines Kindes eine Gefahrenbremsung durchführen.

dpa (Symbolbild)
  • Zug in Metzingen leitete Gefahrenbremsung ein – ein Kind war am Bahnübergang unterwegs.
  • Der Vorfall ereignete sich am späten Samstagnachmittag gegen 16.45 Uhr.
  • Ein etwa vierjähriges Kind mit Tretauto wollte an Blumenstraße/Haufstraße überqueren.
  • Der Zug kam zum Stillstand, das Kind bremste und verschwand Richtung Wohngebiet.
  • Polizei fahndete und befragte Nachbarn erfolglos; es gab keine Verletzten.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am späten Samstagnachmittag ist es nach Angaben der Polizei in Metzingen zu einem Polizeieinsatz gekommen, weil ein Kind am Bahngleis unterwegs war. Gegen 16.45 Uhr meldete der Fahrdienstleiter der Ermstalbahn, dass ein Zug aufgrund eines Kindes eine Gefahrenbremsung durchführen musste.

An dem Bahnübergang in der Blumenstraße / Haufstraße bemerkte der Triebwagenführer ein Kleinkind mit Tretauto, welches diesen augenscheinlich überqueren wollte.

Das etwa vierjährige Kind fuhr ohne Aufsichtsperson in Richtung der Gleise, sodass eine Gefahrenbremsung bis zum Stillstand des Zuges eingeleitet wurde. Das Kind bremste glücklicherweise noch rechtzeitig ab und entfernte sich dann in den Bereich des Wohngebietes der Blumenstraße.

Eine Fahndung sowie eine Nachbarschaftsbefragung nach dem Kind verliefen ohne Ergebnis, teilt die Polizei mit. Durch die Bremsung wurde kein Fahrgast verletzt. Die Ermittlungen zur Identität des Kindes hat das Polizeirevier Metzingen übernommen.