Neubau in Metzingen: Im Neugreuth entstehen 44 neue Wohnungen

So sollen die neuen Gebäude aussehen: Am Montag beginnen die Bauarbeiten im Neugreuth.
GWG Reutlingen- Neubauprojekt in Metzingen beginnt am 28. Oktober; 44 Wohnungen auf drei Gebäude verteilt.
- 18 geförderte und sechs rollstuhlgerechte Wohnungen, plus Wohngemeinschaften für Behinderte.
- Nachhaltige Bauweise: KfW-55-Standard, begrünte Dächer, Luft-Wasser-Wärmepumpe.
- Stadtteiltreff, Gemeinschaftsgarten und Spielplatz fördern soziales Miteinander.
- Fertigstellung bis 2026 geplant; Tiefgarage mit 46 Stellplätzen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der 3000 Quadratmeter große Bauplatz an der Florianstraße im Neugreuth lag lange brach. Dabei hatten Vertreter des Bauherren, der GWG Reutlingen, gemeinsam mit der Metzinger Stadtverwaltung schon im Juni 2022 den offiziellen ersten Spatenstich vollzogen. Danach tat sich auf dem Areal, auf dem einst das evangelische Gemeindezentrum seinen Platz hatte, allerdings lange nichts mehr. Die Energiekrise als Folge des Ukrainekriegs und die dadurch enorm gestiegenen Kosten ließen die GWG auf die Bremse treten. Doch jetzt stellen die Reutlinger die Ampel auf Grün: Am kommenden Montag, 28. Oktober, startet der Bau von 44 Wohnungen, verteilt auf drei mehrgeschossige Häuser, wie die GWG in einer Mitteilung an die Presse bekannt gibt. Damit werde „ein neues Kapitel für modernen und nachhaltigen Wohnraum“ aufgeschlagen.
Rollstuhlgerechte Wohnungen
Das Wohnprojekt decke ein breites Spektrum an Bedürfnissen abdeckt: Unter den 44 unterschiedlich großen Wohnungen befänden sich 18 geförderte Wohnungen. Zudem entstehen sechs Wohnungen und drei Wohngemeinschaften, die rollstuhlgerecht zugänglich sind, „um auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität ein komfortables Zuhause zu bieten“. Die geplanten drei Wohngemeinschaften für bis zu vier Personen sollen betreute Wohnangebote der Bruderhaus-Diakonie für Menschen mit Behinderung beherbergen. „Das Bauprojekt in der Florianstraße vereint attraktive Lage mit inklusivem und gemeinschaftlichem Wohnen“, erklärt der kaufmännischer Geschäftsführer der GWG, Bruno Ruess, „Wir schaffen hier bezahlbaren Wohnraum für Menschen mit unterschiedlichsten Bedürfnissen und fördern gleichzeitig ein lebendiges Miteinander im Quartier.“
Begrünte Dächer und Wärmepumpe
Ein besonderes Augenmerk habe bei der Planung auf der Schaffung eines lebendigen Quartiers gelegen: Das Herzstück des Projekts sei der 120 Quadratmeter große Stadtteiltreff, der als Ort der Begegnung für Bewohner und Nachbarn dienen wird. Der Treff ist damit zugleich Ersatz für die verloren gegangenen Räume des Gemeindezentrums. Zusätzlich sollen „großzügige Grünflächen, ein Gemeinschaftsgarten und ein Spielplatz die Aufenthaltsqualität und das soziale Miteinander fördern“, so die GWG.
Die Bauweise der Mehrfamilienhäuser setze auf Nachhaltigkeit. Die Gebäude, die in zwei viergeschossigen und einem sechsgeschossigen Baukörper errichtet werden, erfüllen den KfW-55-Standard und verfügen über begrünte Flachdächer. Die Wärmeversorgung erfolgt über „eine umweltfreundliche Luft- Wasser-Wärmepumpe, wodurch die Energieeffizienz der Anlage gesteigert wird“. Lars Grüttner, der technischer Geschäftsführer der GWG, betont: „Mit diesem Projekt zeigen wir, wie modernes Wohnen und Umweltschutz Hand in Hand gehen. Die Kombination aus energieeffizienter Bauweise und integrativem Wohnraum macht das Projekt zukunftsfähig und nachhaltig.“
Mit Tiefgarage
Metzingens Oberbürgermeisterin Carmen Haberstroh würdigt die Bedeutung des Projekts für die Stadt: „Die Nachfrage nach Wohnraum in Metzingen bleibt hoch. Besonders erfreulich ist, dass fast die Hälfte der Wohnungen mietpreisgefördert sein wird. Darüber hinaus schafft das Projekt Betreuungsstützpunkte und Wohngemeinschaften für Menschen mit Behinderungen und stärkt das gemeinschaftliche Leben im Stadtteil.“
Die drei Mehrfamilienhäuser verfügen über eine Tiefgarage mit insgesamt 46 Stellplätzen sowie einen oberirdischen Stellplatz. Die Fertigstellung ist laut GWG bis 2026 geplant.
