Modekonzern aus Metzingen
: Hugo Boss erzielt Gewinn von 391 Millionen Euro

Das Unternehmen meldet für 2025 gute Geschäftszahlen und kündigt ein Rückkaufprogramm für Aktien an.
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dpa/swp
Metzingen
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Modekonzern Hugo Boss: ARCHIV - 08.03.2022, Baden-Württemberg, Metzingen: Das Logo des Modekonzerns Hugo Boss, aufgenommen an einem Outlet-Store am Firmensitz in Metzingen. (zu dpa: «Hugo Boss verdient dank Einsparungen mehr») Foto: Bernd Weißbrod/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Das Logo des Modekonzerns Hugo Boss, aufgenommen an einem Outlet-Store am Firmensitz in Metzingen.

Bernd Weißbrod/dpa
  • Hugo Boss erzielte 2025 391 Mio. Euro Ebit; Umsatz 4,27 Mrd. Euro (−1 %; währungsber. +2 %).
  • Nettoergebnis 249 Mio. Euro, +17 %; starkes Schlussquartal stützte Entwicklung.
  • Für das laufende Jahr vorsichtig: Umsatzrückgang währungsber. im mittleren bis hohen einstelligen Bereich.
  • Ebit-Ausblick: 300–350 Mio. Euro; Analysten lagen zuvor unter den Ergebnissen.
  • Aktienrückkauf bis zu 200 Mio. Euro bis 31.12.2027; Dividende 0,04 Euro je Aktie für 2025.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Modekonzern Hugo Boss hat 2025 die schwache Wirtschaftsentwicklung zu spüren bekommen und etwas weniger Umsatz erzielt. Der Gewinn konnte im Geschäftsjahr jedoch dank Einsparungen gesteigert werden, auch dank eines guten letzten Quartals. Für das laufende Jahr zeigt sich das Unternehmen weiterhin vorsichtig. Wie schon im Dezember angekündigt, erwartet das Management einen Umsatzrückgang auf währungsbereinigter Basis im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) soll 300 bis 350 Millionen Euro erreichen und damit ebenfalls zurückgehen.

Der Umsatz fiel im vergangenen Jahr leicht um ein Prozent auf 4,27 Milliarden Euro. Währungsbereinigt verzeichnete Hugo Boss einen Anstieg um zwei Prozent, gestützt von einem guten Schlussquartal. Das Betriebsergebnis (Ebit) stieg um acht Prozent auf 391 Millionen Euro. Unter dem Strich verdiente Hugo Boss mit 249 Millionen Euro 17 Prozent mehr als im Vorjahr. Analysten hatten bei allen Kennziffern mit weniger gerechnet. Die Aktie legte an der Börse deutlich zu.

Anpassung auf Mindestdividente

Der Vorstand der Hugo Boss AG hat zudem am Montag, 9. März 2026, ein Aktienrückkaufprogramm von bis zu 200 Millionen Euro beschlossen, das bis zum 31. Dezember 2027 läuft, wie das Unternehmen mitteilt. Der Rückkauf soll aus der fortgesetzten Free-Cashflow-Generierung des Unternehmens finanziert werden. Hugo Boss beabsichtigt, die zurückgekauften Aktien einzuziehen. Im Zusammenhang mit dieser Entscheidung werden der Vorstand und der Aufsichtsrat der Hauptversammlung eine Anpassung der Dividende auf die gesetzliche Mindestdividende von 0,04 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2025 vorschlagen (2024 waren es noch 1,40 Euro).

Zusammen sollen die vorgeschlagene Mindestdividende und das Aktienrückkaufprogramm über den Zeitraum bis zum 31. Dezember 2027 eine durchschnittliche jährliche Aktionärsrendite erzielen, die in etwa dem für das Geschäftsjahr 2024 ausgeschütteten Niveau entspricht, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Gleichzeitig stärke dieser Ansatz die finanzielle Flexibilität des Unternehmens und unterstütze eine nachhaltige, langfristige Wertschaffung. „Das geplante Aktienrückkaufprogramm unterstreicht unser Vertrauen in das langfristige Potenzial von Hugo Boss und unseren Anspruch, nachhaltigen Wert für unsere Aktionärinnen und Aktionäre zu schaffen“, sagt Yves Müller, Chief Financial Officer und Chief Operating Officer von Hugo Boss.