Stromausfall in Römerstein: Gemeinde übt ungeplant den Ernstfall

Dass ein Stromausfall über die NINA Warn-App gemeldet wird, kommt nicht allzu oft vor. Bei dem Stromausfall in Teilen Römersteins und in Wittlingen am Dienstag wurde dies aber gemacht. Dafür hatte die Gemeindeverwaltung in Römerstein gesorgt.
Marijan Murat/dpa- Stromausfall in Römerstein und Wittlingen führte zu Einsatz von Feuerwehr und DRK.
- Ursache war beschädigte Stromleitung durch Bauunternehmer in Zainingen.
- Krisenmanagement-Plan der Gemeinde Römerstein erfolgreich getestet.
- Notstromaggregate der Feuerwehrstationen funktionierten einwandfrei.
- Warnung über NINA-App und schnelle Wiederherstellung durch Netze BW.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am Dienstag kam es in den Ortsteilen Böhringen und Zainingen, aber auch in Wittlingen zu einem plötzlichen Stromausfall.
Nachdem nach 15 Minuten nicht bekannt gewesen war, was die Ursache ist und wie lang der Strom wegbleiben würde, holte man im Römersteiner Rathaus „den Krisenmanagement-Plan aus der Schublade“, berichtete Bürgermeisterin Anja Sauer während der Gemeinderatssitzung am Donnerstag. Die Situation habe einem Worst-Case-Szenario aus dem Krisenplan entsprochen.
Zu diesem Zeitpunkt wusste noch niemand, dass ein Bauunternehmer in Zainingen eine Stromleitung durchtrennt hatte und eine gute Stunde später nach und nach alle Haushalte wieder Strom haben sollten.
Fast optimaler Ablauf
„Es war eine Probe aufs Exempel“, so Sauer, und es habe sich gezeigt, dass der Ablauf schon ganz gut funktioniere. Lediglich einige Verbesserungen seien notwendig. Sowohl die Freiwillige Feuerwehr als auch die Ortsgruppe des Deutschen Roten Kreuzes standen sofort parat.
Notstromaggregate erfolgreich getestet
In den Feuerwehrstationen gingen sogar erstmal die noch relativ neuen Notstromaggregate in Betrieb. Zudem wurde der Stromausfall seitens der Gemeindeverwaltung über die Nina Warn-App herausgegeben.
Auch wenn der Strom vom Netzbetreiber Netze BW relativ schnell wieder hergestellt werden konnte, so kann man sich in Römerstein zumindest sicher sein: „Wir sind für den Notfall gewappnet“, so Anja Sauer.

