Konzert in Gächingen: Kirche zu klein und Chörle so groß wie noch nie

Das Chörle und die Projektsänger bei der Probe für die beiden Chörleskonzerte in der St. Georgskirche in Gächingen.
Karolin Müller- Das Chörle gibt am Palmsonntag in Gächingen zwei Konzerte: um 15 und um 18 Uhr.
- Grund ist Platzmangel in der St. Georgskirche, die etwa 300 Gäste fasst.
- Es singen 55 Stimmen mit Band, geleitet von Daniela Brändle und Deborah Schwenkel.
- Mitwirkende kommen aus bis zu 30 km Umkreis, Alter 17 bis 60 Jahre.
- Eintritt ist frei – Spenden gehen an die Jugendarbeit der Kispelkirche.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Seit mittlerweile 32 Jahren gibt es das Chörle in Gächingen. Damit ist es ein fester Bestandteil der evangelischen Verbundkirchengemeinde Kispel. Der Stammchor besteht aus etwa 25 Sängerinnen und Sängern. Ungefähr alle zwei Jahre werden zusätzlich Singbegeisterte eingeladen. Dann heißt es: „Zehn Proben, ein Konzert“.
„So viele waren wir noch nie“, berichten die Chorleiterinnen Daniela Brändle und Deborah Schwenkel stolz. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Stephan Fröschle hatten sie zum Mitmachen, besser gesagt: Mitsingen, beim großen Chörleskonzert aufgerufen, das am Palmsonntag, 29. März, in der St. Georgskirche in Gächingen stattfindet.
55 Stimmen und Band
Daraufhin meldeten sich so viele, dass sich die Besucher auf 55 Stimmen freuen können, die von einer kleinen Band mit Klavier, Gitarre und Schlagzeug begleitet werden. Bisher kamen die Projektsängerinnen und -sänger fast ausschließlich vom Kispel. In diesem Jahr hat sich der Wirkungskreis jedoch deutlich vergrößert: Die Mitstreiter kommen aus einem Umkreis von etwa 30 Kilometern – etwa aus Hülben, Gomadingen und Reutlingen.
Bunt gemischt ist auch das Alter – von 17 bis 60 Jahren. Und während die einen bereits viel Erfahrung mitbringen, singen andere zum ersten Mal in einem Chor. Der Gemeinschaft und der Freude tut das jedoch keinen Abbruch. Im Gegenteil: „Das funktioniert sehr gut“, berichtet Schwenkel, die zu Beginn jeder Probe mit den Sängerinnen und Sängern die Stimme aufwärmt. Das ist nicht nur für die Stimmmuskulatur und die Körperentspannung gut, sondern sorgt ganz nebenbei auch für eine lockere Atmosphäre im Probenraum. „Die Rückmeldungen sind gut und alle fühlen sich wohl“, ergänzt Brändle. Und das ist wichtig, denn „Spaß und Freude stehen hier ganz weit vorne“, sowohl bei den Proben als auch beim Konzert. Wenngleich die Weitergabe der Botschaft Jesu das Hauptziel beim großen Auftritt sei. „Aber dabei kann man auch richtig Freude haben“, weiß Brändle.
Das ist auch deutlich zu spüren, wenn sich die große Gruppe auf das Konzert vorbereitet. Wobei, eigentlich sind es zwei Konzerte. „Die letzten Jahre hat die Kirche einfach nicht mehr gereicht“, sagt Daniela Brändle. Etwa 300 Gäste finden hier Platz. „Dann ist es aber schon gut voll.“
Fetzige, christliche Popmusik
Zuletzt mussten einige Besucher aufgrund von Platzmangel sogar wieder gehen. Kurz habe man deshalb darüber nachgedacht, bei den großen Projekten woanders aufzutreten. Doch die Atmosphäre und der Klang in der St. Georgskirche gehören zum Chörleskonzert einfach dazu. Da das Konzert für die Zuhörer ja auch ein Genuss sein soll, musste und vor allem wollte man eine andere Lösung finden. Diese besteht jetzt darin, zweimal aufzutreten: einmal um 15 Uhr und einmal um 18 Uhr. „Wir empfehlen, schon um 15 Uhr zu kommen – dann hat man zur Not die Möglichkeit, um 18 Uhr dabei sein zu können“, erklären Schwenkel und Brändle augenzwinkernd.
Die Besucher können sich am Sonntag auf „fetzige, christliche Popmusik“ und eine fröhliche, lockere Stimmung freuen, versprechen die beiden Chorleiterinnen. Die Konzerte dauern jeweils gut eine Stunde. Der Eintritt ist frei. Das Chörle würde sich jedoch über Spenden freuen. Diese kommen der Jugendarbeit der Kispelkirche zugute.

