Mutmaßlicher Brandanschlag auf Özdemir: Gutachter geben Entwarnung

Bei einer Wahlkampfveranstaltung von Cem Özdemir und Grünen-Landtagskandidatin Cindy Holmberg in Metzingen sorgte vor kurzem ein brennender Gegenstand für Aufregung.
Archiv- Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart: kein Brandanschlag in Metzingen.
- Röhrchen mit geschmolzenem Kerzenwachs am Gebäude entdeckt.
- Vorfall vor Wahlkampfauftritt am 23. Januar von Cem Özdemir.
- Sachverständiger: nur möglicher Glimmbrand, wohl selbst erlöschend.
- Täter und Motiv unklar; Ermittlungen dauern an.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach einem Vorfall mit einem brennenden Röhrchen vor einem Wahlkampfauftritt von Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir in Metzingen gibt die Generalstaatsanwaltschaft Stuttgart Entwarnung: Der bei der Wahlkampfveranstaltung am 23. Januar entdeckte selbstgebaute Gegenstand hätte keinen Brand verursachen können, der Menschen gefährdet hätte. Das sei das Ergebnis der Untersuchung eines Brandsachverständigen, teilten die Ermittler mit.
Selbst gebasteltes Röhrchen
Der Schrecken war groß, als der brennende Gegenstand bei einer gemeinsamen Wahlkampfveranstaltung von Cem Özdemir und der Grünen-Landtagskandidatin Cindy Holmberg im Gebälk der Veranstaltungshalle entdeckt wurde.
Die Generalstaatsanwaltschaft erklärte nun, bei dem außen am Gebäude gefundenen brennenden Gegenstand habe es sich um ein selbst gebasteltes Röhrchen mit einer Länge von rund zehn Zentimetern gehandelt, in dem geschmolzenes Kerzenwachs gewesen sei. Wer das brennende Röhrchen dort anbrachte und warum, ist weiter Gegenstand der Ermittlungen.
Gegenstand hätte keinen Brand ausgelöst
„Nach der Einschätzung des Sachverständigen war der Gegenstand lediglich geeignet, einen Glimmbrand außen im Gebälk auszulösen, von dem auszugehen ist, dass dieser letztlich von selbst erloschen wäre. Die weiteren Ermittlungen dauern nach wie vor an“, sagte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa.