SWP+SWP+Jesidin in IS-Gefangenschaft
: „Meine Cousine hat vorgeschlagen, dass wir uns alle umbringen sollen“

Jihan Alomar war erst zehn Jahre alt, als ihr und ihrer Familie schlimmstes Leid widerfahren ist. Heute lebt sie in Tübingen. Im Gespräch mit Metzinger Gymnasiasten berichtet sie über den Massenmord und Vergewaltigungen.
Von
Evelyn Rupprecht
Metzingen/Tübingen.
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Trauma IS-Herrschaft: Im Sommer 2022 nehmen Jesiden im Irak an einer Veranstaltung im Lalish-Tempel anlässlich des achten Jahrestags der Verbrechen im Sindschar-Gebiet teil, die in Deutschland als Völkermord anerkannt werden sollen.

ARCHIV - 02.08.2022, Irak, Lalish: Jesiden nehmen an einer Veranstaltung im Lalish-Tempel anlässlich des achten Jahrestags des von der Organisation Islamischer Staat verübten Völkermords an den Jesiden im Sindschar-Gebiet teil. Die Verbrechen gegen die jesidische Religionsgemeinschaft sollen in Deutschland als Völkermord anerkannt werden. Über einen entsprechenden Antrag, hinter dem die Ampel-Fraktionen und die Union stehen, wird im Bundestag voraussichtlich am kommenden Donnerstag beraten. Foto: Ismael Adnan/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Trauma IS-Herrschaft: Im Sommer 2022 trauern Jesidinnen im Irak bei einer Veranstaltung im Lalish-Tempel um ihre Familienangehörigen.

smael Adnan/dpa