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: Vodafone plant Glasfaser-Ausbau in Frickenhausen

Vodafone macht den Industriestandort Frickenhausen fit für das Gigabit-Zeitalter.
Von
MJ mit SWP
Frickenhausen
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Vodafone macht den Industriestandort Frickenhausen fit für das Gigabit-Zeitalter.

Symbolfoto

Vodafone macht den Industriestandort Frickenhausen fit für das Gigabit-Zeitalter. Dafür plant der Düsseldorfer Konzern eine wichtige Infrastrukturmaßnahme – den Ausbau eines Glasfasernetzes im Gewerbegebiet entlang der Hauptstraße. Insgesamt sollen hier 81 Unternehmen von einem Glasfaseranschluss profitieren und mit bis zu einem Gigabit pro Sekunde an das Internet angeschlossen werden. Solche Hochleistungs-Anschlüsse sind notwendig für Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Sicherung der Arbeitsplätze. Denn in den kommenden fünf Jahren werden sich die im Festnetz transportierten Datenmengen versiebenfachen. DSL reicht dafür nicht mehr aus, die Betriebe benötigen eine zukunftssichere Infrastruktur.

Passender Anschluss

Vodafone bietet für jeden Bedarf den passenden Anschluss: Für Kleinstbetriebe und mittelständische Unternehmen wahlweise mit Bandbreiten zwischen 500 Megabit oder einem Gigabit pro Sekunde. 1.000 Mbit/s. Besonders interessant ist für Großunternehmen die Wahl eines symmetrischen Anschlusses. Hier kann der Kunde gleiche Up- und Download-Geschwindigkeiten nutzen. Damit der mehrere Millionen Euro teure Ausbau wirtschaftlich vertretbar ist, müssen bis zum Ende der Vorvermarktung genügend Unternehmen einen Glasfaser-Anschluss von Vodafone wählen. Die Vorvermarktung beginnt ab sofort und läuft bis zum 30. November 2020. Vodafone informiert vor Ort alle beteiligten Unternehmen mit persönlichen Anschreiben und steht für Rückfragen zur Verfügung. Nach positiver Entscheidung soll der Ausbau des Glasfasernetzes schon in den kommenden 12 Monaten beginnen.

Schnelles Netz: Wettbewerbsvorteile für den Mittelstand

In Frickenhausen sind viele Unternehmen noch über DSL-Anschlüsse mit dem Internet verbunden. Je nach Auslastung kommen beim Kunden nur wenige hundert Kilobit pro Sekunde an. Langsame Internetanschlüsse sind für Unternehmen aber ein echter Wettbewerbsnachteil. Und den Bau eines eigenen Glasfaseranschlusses konnten sich in der Vergangenheit nur Großkonzerne leisten. Jetzt bekommen auch Mittelständler die Chance auf einen schnellen Anschluss. Durch den Glasfaserausbau können Unternehmen bald schon von Geschwindigkeiten mit bis zu einem Gigabit pro Sekunde im Up- und Download profitieren - das entspricht der zehnfachen Leistung eines VDSL-Anschlusses.„Gerade in der aktuellen Zeit sind Glasfaser und Digitalisierung wichtig. Umfragen zeigen, dass Home-Office produktiv ist. Nur so können viele Betriebe jetzt während der Corona-Krise Ihren Beitrag leisten und gleichzeitig ihre Ziele erreichen. Aktuelle Studien zeigen, dass mehr als 66 Prozent der befragten Arbeitnehmer von Ihrem Arbeitgeber eine Home-Office-Lösung erwarten.“, so Nils Reif, Bereichsleiter Vertrieb Glasfaser bei Vodafone Deutschland.