Feuerwehr verhindert Katastrophe: Ist Silvesterfeuerwerk die Ursache für den Brand in Dettingen?

In der Dettinger Schillerstraße hat es gebrannt.
FFW Dettingen- Am Neujahrsmorgen brennt in Dettingen/Erms ein Holzschopf; Wohnung unbewohnbar.
- Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz; Schaden von ca. 150.000 Euro.
- Ein Motorrad verbrennt komplett; Frau aus angrenzender Wohnung gerettet.
- Carport und Garagentor zerstört; Brandursache unklar, Ermittlungen laufen.
- Enge im Hinterhof erschwert Löscharbeiten, Flammenübergriff verhindert.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das neue Jahr hat für eine Frau aus Dettingen denkbar schlecht begonnen. Kurz vor 7 Uhr hat in einem Hinterhof in der Schillerstraße ein Gebäude angefangen zu brennen. Die Polizei spricht von einem Carport, die Feuerwehr von einer Art Holzschopf. Fakt ist, dass sich das Feuer auf zwei an den Hinterhof grenzende Gebäude auszubreiten drohte, weswegen außer der Freiwilligen Feuerwehr aus Dettingen auch die aus Bad Urach alarmiert wurde. Weil die Lage zunächst unklar war und ein Großbrand mit Menschenrettung gemeldet wurde, wurde auch der Rettungsdienst des DRK angefordert, der mit mehreren Fahrzeugen anrückte.
Motorrad in Flammen
Ob Schopf oder Carport: Darin befand sich nach Angaben der Polizei ein Motorrad, das komplett abgebrannt ist. Schlimmer hat es eine Frau erwischt, die in einer Einliegerwohnung lebt, die direkt an den Carport angrenzt. „Die Wohnung ist total verraucht“, wie es Dettingens Feuerwehrkommandant Rolf Schäfer gegenüber der SÜDWEST PRESSE beschreibt. Deswegen ist sie unbewohnbar. Die Frau, die sich selbst aus der Wohnung befreit hatte, kann vorerst nicht mehr in die Wohnung zurück. „Unbewohnbar“, lautete die Beurteilung der Feuerwehr, kurz bevor diese gegen 9.30 Uhr abrückte. Anders als eine mehrköpfige Familie, die im vorderen Bereich des Hauses lebt, und inzwischen wieder in ihre Wohnung zurückgekehrt ist.

Der Carport ist komplett ausgebrannt, mitsamt einem Motorrad.
FFW DettingenAuch das gegenüberliegende Haus wurde beschädigt. Dort brannte das Garagentor komplett ab. Für die Feuerwehren war der Einsatz wegen der Enge im Hinterhof kompliziert. Wichtig, so Kommandant Schäfer, war es, ein Übergreifen der Flammen auf die beiden Häuser frühzeitig zu unterbinden. Dies gelang, dennoch schätzt die Polizei den Schaden auf etwa 150.000 Euro. Ob der Carport aufgrund der Folgen eines Silvesterfeuerwerks in Flammen aufging, konnte Kommandant Schäfer nicht beurteilen. Möglich sei es, aber eben nicht sicher.
Das Polizeirevier Metzingen hat die weiteren Ermittlungen zur bislang unklaren Brandursache aufgenommen.

