Große Erleichterung für Pendler
: Sirchinger Steige öffnet am Freitag

Nach rund einem Jahr Bauzeit sind die Sanierungsmaßnahmen an der L249 endlich abgeschlossen.
Von
red
Bad Urach
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Die aufwändigen Arbeiten an der Sirchinger Steige sind endlich abgeschlossen. 

Die aufwändigen Arbeiten an der Sirchinger Steige sind endlich abgeschlossen.

Wagner
  • Sirchinger Steige an der L249 ist nach rund einem Jahr Bauzeit wieder offen.
  • Die Sanierungsmaßnahmen wurden abgeschlossen – die Arbeiten galten als aufwändig.
  • Eröffnung am Freitag in Bad Urach, nachdem die Strecke lange gesperrt war.
  • Die Behörden meldeten den Abschluss der Arbeiten an der Sirchinger Steige.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Das Regierungspräsidium Tübingen lässt seit August 2025 die Hangrutschung an der L 249 zwischen Bad Urach und seinem Ortsteil Sirchingen, der sogenannten Sirchinger Steige, sanieren. Die ursprünglich geplanten Arbeiten zur Sanierung der Hangrutschung fanden im Bereich des Anschlusses der K 6708 (Hanner Steige) statt. Der Abschnitt der L 249 von der B 465 bis zu der Einmündung der K 6708 (Hanner Steige) konnte am 26. Juni für die Verkehrsteilnehmer wieder freigegeben werden.

Über den Winter ist eine neue Rutschung talseitig der Landesstraße im oberen Bereich der Steige aufgetreten. Hierdurch musste der Abschnitt zwischen dem Anschluss der K 6708 (Hanner Steige) und Ortsteil Sirchingen von Bad Urach über den Juni hinaus gesperrt bleiben. Beim Herstellen der dortigen Baugrube kam es zu einem weiteren Hangrutsch. Dieser musste zusätzlich aufwändig mit einer vernagelten Spritzbetonschale gesichert werden.

Jetzt teilt das RP Tübingen aber mit, dass die Sirchinger Steige am Freitag, 14. August, im Laufe des Nachmittags wieder für den Verkehr freigegeben wird.

Die Kosten

Die Kosten für die Sicherungsmaßnahme im oberen Teil der L 249 belaufen sich auf rund 250.000 Euro, die das Land Baden-Württemberg als Baulastträger der Landesstraßen trägt.

Die über den Winter neu aufgetretene Rutschung wurde durch ein sogenanntes „Farfalla“-System gesichert. Dieses extra für instabile Böschungen entwickelte System besteht aus einzelnen rechteckigen Stahlrahmen, hinter welchen ein robustes Drahtgeflecht angeordnet ist. Durch die Anordnung von mehreren einzelnen Elementen neben und übereinander kann der instabile Erdkörper gesichert werden. Mit Felsankern werden die einzelnen Elemente im anstehenden Untergrund (Fels) gesichert. Durch diese Bauweise erfolgt eine Stabilisierung des sich dahinter befindlichen Erdkörpers und durch die Rückverhängung mit den Felsankern ist eine Verbindung mit dem anstehenden Felsen gegeben.