Genuss-Event in Mezingen
: Hitze setzt dem Maultaschen-Fäschdival zu

Zum zweiten Mal gibt es in der Innenstadt das Fest rund um die Maultasche. Es leidet jedoch stark unter der brütenden Hitze.
Von
Bernd Ruof
Metzingen
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Chillen ist angesagt am Kelternplatz.

Chillen ist angesagt am Kelternplatz.

Bernd Ruof
  • Metzingen feierte zum zweiten Mal das „Maultaschen Fäschdival“ in der Innenstadt.
  • Große Hitze bremste den Verzehr – kühle Getränke standen klar im Vordergrund.
  • Aussteller klagten über schwachen Nachmittag, zu wenig Programm am Kelternplatz.
  • Parallelveranstaltungen und fehlendes Public Viewing wurden als Nachteile genannt.
  • Veranstalter erwägen einen anderen Termin – möglicherweise früher im Jahr oder im Herbst.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Mit dem langsamen Untergehen der Sonne belebte sich am Samstagabend das Geschehen in Metzingens Innenstadt. Auch der Hunger erwachte bei einigen, doch über den Tag betrachtet genoss, statt beim „Maultaschen Fäschdival“ Maultaschen in allen Variationen zu genießen, das Zusichnehmen kühler Getränke oberste Priorität.

Chillen war bei vielen Gästen angesagt: „Wir genießen einfach den Abend, bis es gleich nach Hause zum Fußballspiel Deutschland gegen die Elfenbeinküste geht“, war von einigen zu hören. Auf dem Marktplatz war durchaus noch länger musikalisch und stimmungsmäßig was geboten, dafür sorgte auch Joe Vox mit seiner Band auf der Bühne. „Das Wetter hat, was den Verzehr anbelangt, eher geschadet“, meinte Martin Wurz. „Es war zu heiß, die Leute haben keinen Hunger.“ Der Getränkeumsatz habe dagegen gestimmt.

Weniger positiv sahen es diejenigen, die auf dem Kelternplatz oder in der Hindenburgstraße ihre Wagen mit Maultaschenvariationen stehen hatten. „Es war einfach zu heiß, am Nachmittag ging so gut wie gar nichts“, sagte eine Ausstellerin.

Zu wenig Programm

Kritisiert wurde auch, dass zu wenig Programm auf dem Kelternplatz stattfand und dass zu viele andere Veranstaltungen gleichzeitig stattfanden, wie das Stadtfest in Reutlingen und viele Sonnwendfeiern. Sie hätte sich auch ein Public Viewing gewünscht, um mehr Leute auch am Samstagabend an den Kelternplatz zu binden.

Auch Moritz Martinez, der mit seinem Vater Lamm- und Rehmaultaschen an den Keltern verkaufte, sprach davon, dass am Nachmittag wegen der Hitze so gut wie nichts ging.

Hans-Peter Schwarz, Agenturchef von „Schwarz & Gehilfen“, die zusammen mit der Metzingen Marketing und Tourismus GmbH (MMT) das Event zum zweiten Mal stemmten, sprach von einer tollen Atmosphäre. „Das Thema wurde sehr gut angenommen, die Maultasche mit ihren weltweiten Verwandten, ist ein super Thema.“

Aber auch er konstatierte, dass die Temperaturen, wie schon im vergangenen Jahr viel zu heiß waren. Vor allem ältere Menschen würden dann doch Abstand von einem Bummel durch die Stadt nehmen. „Dennoch haben wir von Besuchern und Ausstellern die Rückmeldung, dass das Fäschdival funktioniert.“

Schwarz sprach davon, dass möglicherweise der Zeitpunkt überdacht werden müsse. „Wir werden das im Nachgang mit der MMT und der Stadt besprechen. Er könnte sich durchaus vorstellen, dass das Event früher im Jahr terminiert oder möglicherweise in den Herbst verlegt wird.“ Oder wie sagte ein Besucher ganz trocken: „Eigentlich wollte ich Maultaschen in der Brühe essen, stattdessen läuft einem die Brühe runter.“

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