Gelungene Kooperation von SAT und SÜDWEST PRESEE: Zeit für eine Albzeit

Das neue Albzeit Magazin.⇥
Rena WeissInlandsreisen der Deutschen sind 2020 um 22 Prozent auf 22,8 Millionen gestiegen. 2019 waren es nur 18,7 Millionen Reisen ab fünf Tagen, teilt der Deutsche Tourismusverband (DTV) mit. Gründe für den Anstieg sind sicherlich die Unsicherheit aufgrund der Pandemie, aber auch der Klimaschutzgedanke, der damit einhergeht, auf Flugreisen zu verzichten. Ein wesentlicher Punkt ist, dass immer mehr Menschen die Schönheit des Heimatlandes entdecken – beispielsweise die Schwäbischen Alb. Hier gibt es Höhlen, Aussichtsfelsen, Wacholderheiden, Burgen, Streuobstwiesen, eine einzigartige Kulturlandschaft, die einen weiteren Vorteil mit sich bringt: Urlaub in der Natur. Mit Beginn der Pandemie haben Menschen eine Leidenschaft für sie und naturnahe Erlebnisse entwickelt. Sicherheitsabstand und Maske tragen sind im Naturpark Obere Donau, im Biosphärengebiet Schwäbische Alb oder im Naturpark Schönbuch genauso passé wie Stress und Lärm.
Elf Landkreise vorgestellt
Der Schwäbischen Alb Tourismusverband (SAT) mit Sitz in Bad Urach hat deswegen gemeinsam mit der SÜDWEST PRESSE das Magazin Albzeit veröffentlicht. In der Gästezeitung werden elf unterschiedliche Landkreise sowie deren Tourismusgebiete, Städte und Gemeinden vorgestellt, gespickt mit Ausflug-, Veranstaltungs- sowie Einkaufstipps und einer Übersichtskarte von der Schwäbischen Alb. „Schon beim Durchblättern bekommt man Lust, das Magazin zu lesen“, sagt Schumann. Er lobt den Abwechslungsreichtum. „Die gesamte Region, immerhin ein Viertel der Landesfläche, mit fünf UNESCO-Siegeln wird in einem Magazin gebündelt und die touristischen Angebote wie Museen, Burgen, Hotels und Restaurants dargestellt.“ Hinzu kommen Freizeitaktivitäten wie Konzert- und Theaterbesuche, Wandern und Radfahren.
In der 194 Seiten starken Ausgabe liegt der Fokus ganz besonders auf Radtourismus. „Es ist sehr spannend, dass wir bereits im Albzeit-Magazin 2022 den Hohenzollern Radweg vorstellen können.“ Der etwa 270 Kilometer lange Radweg ist einer von drei Landesradfernwegen der Region, die im Laufe dieses Jahres vom Verkehrsministerium neu ausgeschildert werden. Leser der Albzeit können schon jetzt einen Einblick gewinnen in die Strecke vom Remstal bis an den Bodensee. Es ist ein Radweg, der vor allem Natur bietet, aber auch geschichtsträchtige Orte des Adelsgeschlechts der Hohenzollern enthält, zum Beispiel die Burg Hohenzollern bei Hechingen oder das Schloss Sigmaringen.
Zwei Geheimtipps
Einen weiteren Schwerpunkt der Albzeit 2022 bilden die Städte der Region. „Mit Tuttlingen und Göppingen stellen wir zwei Geheimtipps der Region ausführlich vor, die sonst nicht ganz so im Fokus stehen wie Ulm oder das Outletcity Metzingen“, sagt Schumann. Während Tuttlingen seine touristische Nische unter anderem in der Donauversickerung und in seiner Geschichte der Medizintechnik fand, zieht Göppingen mit dem Märklineum und dem 684 Meter hohen Hausberg Hohenstaufen Gäste an.
„Das Magazin hat durch die Kooperation mit der SÜDWEST PRESSE eine deutliche qualitative Aufwertung erfahren“, ist der Geschäftsführer überzeugt. Klare Bildsprache, einheitliches Layout und interessanter Textcontent zeichnen die diesjährige Gästezeitung aus. Dieser Meinung ist auch Tim Hager, Geschäftsführer der SÜDWEST PRESSE Neckar-Alb. „Die Kooperation mit dem Schwäbischen Alb Tourismusverband hat wieder mal wunderbar funktioniert, und das Ergebnis ist ein lesenswertes Produkt, das wir kostenlos zur Verfügung stellen können.“
140 000 Exemplare der Albzeit gibt es jedes Jahr „und am Ende haben wir fast keine Restbestände“, ist Schumann stolz. Zu erhalten ist das Albzeit-Magazin unter anderem über die SAT-Homepage www.schwaebischealb.de.
Anhand eines Online-Bestellformulars verschickt der Tourismusverband die Print-Ausgabe zudem deutschlandweit kostenfrei. Zusätzlich liegen in den nächsten Tagen Exemplare bei den rund 2600 Partnern wie Tourist-Informationen, Museen, Burgen und Schlösser aus.
Zur digitalen Ausgabe der Gästezeitung „Albzeit“ geht es HIER
Schwäbische Alb liegt im Trend
3,08 Millionen Übernachtungen hat es bis Oktober 2021 auf der Alb gegeben. Das ist ein Anstieg um 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, gab der Schwäbische Alb Tourismusverband (SAT) kürzlich bekannt. Die Schwäbische Alb stemmt sich damit gegen den Trend und ist die einzige Urlaubsregion in Baden-Württemberg mit einer positiven Entwicklung der Gästezahlen 2021.
Zum Vergleich: Die Region Stuttgart hat ein Minus von knapp zehn Prozent zu verkraften. Im Minus befinden sich auch der Bodensee und der Schwarzwald. Zum positiven Trend des Tourismus auf der Alb beigetragen, hat auch die Gästekarte „AlbCard“, an der sich mittlerweile mehr als 150 Übernachtungsbetriebe beteiligen. Darin enthalten ist die kostenfreie Nutzung von 150 Freizeitleistungen sowie freie Fahrt im ÖPNV von Tuttlingen bis Aalen.