Gefährlicher Greifvogel: Mäusebussard attackiert Spaziergänger in Metzingen

Die Flügelspannweite eines erwachsenen Mäusebussards liegt zwischen 113 und 128 Zentimeter.
Thomas Warnack/dpa- Mäusebussard greift Spaziergänger in Metzingen an, vermutlich zur Verteidigung seiner Jungen.
- Angriff erfolgte in Neuhausen, Stauseestraße Richtung Flugplatz.
- Stadtverwaltung warnt Fußgänger und Radfahrer, hektische Bewegungen vermeiden.
- Stock oder Regenschirm über Kopf halten, auf laute Rufe und Vogelflug achten.
- Ruhe bewahren, Vogel nicht provozieren, Rücksicht nehmen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein Mäusebussard hat in Metzingen eine Person angegriffen. Zur Attacke des Greifvogels kam es im Stadtteil Neuhausen, im unteren Drittel der Stauseestraße, bergauf in Richtung Flugplatz, teilt die Stadtverwaltung mit. In der Brutzeit, insbesondere während der Aufzucht ihrer Jungtiere, verhalten sich viele Greifvögel besonders wachsam und verteidigen ihr Nest, der sogenannte Horst, aktiv. Vermutlich befand sich die betroffene Person unbewusst in unmittelbarer Nähe eines Neststandorts, etwa am Waldrand.
Die Stadt bittet daher alle Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer in diesem Bereich um erhöhte Aufmerksamkeit. Auch andere Bereiche der Metzinger Gemarkung können betroffen sein.
Keine hektischen Bewegungen
Wer in die Nähe eines Nestes gerät, sollte vor allem Ruhe bewahren und sich langsam vom vermuteten Standort entfernen, raten die Experten der Stadt. Hektische Bewegungen wie Rennen oder wildes Gestikulieren sollten vermieden werden.
Hilfreich kann auch ein Stock, Regenschirm oder ein ähnlicher Gegenstand sein, der über den Kopf gehalten wird. Da Greifvögel instinktiv den höchsten Punkt angreifen, wird der Gegenstand statt des Kopfes zum Ziel. Außerdem ist es ratsam, auf Warnsignale wie lautes Rufen oder das auffällige Kreisen eines Vogels zu achten – sie können auf ein nahes Nest hindeuten.
Generell gilt: „Ruhig bleiben, den Vogel nicht provozieren und mit Rücksicht reagieren. Die Tiere verteidigen in dieser sensiblen Phase ihren Nachwuchs.“
