Die Feuerwehren Köngen und Unterensingen waren am Donnerstag ab etwa 22.05 Uhr im Einsatz, um einen Flächenbrand zu löschen. Dieser ereignete sich dieser zwischen Unterensingen und Köngen auf einem Stoppelacker neben der B 313. Dort hatte sich nach Feldarbeiten ein Feuer entwickelt, das eine Fläche von rund 50 x 30 Quadratmeter Fläche umfasste. Die eingetroffenen Einsatzkräfte hatten den Brand relativ schnell unter Kontrolle und gegen 23.13 Uhr gelöscht. Das Feld wurde danach von dem zuständigen Landwirt wieder umgegraben.

Weitere Flächenbrände im Südwesten Deutschlands

In den vergangenen Tagen hat es einige Flächenbrände im Südwesten Deutschlands gegeben. In Ehingen beispielsweise fing am Donnerstagnachmittag wegen eines technischen Defekts zunächst eine Ballenpresse und dann ein Stoppelfeld Feuer. Der schnelle Einsatz der Feuerwehr verhinderte allerdings eine starke Ausbreitung des Brandes.
Ein weiterer Flächenbrand einen Tag zuvor war wesentlich verheerender. Zwischen Gerabronn und Rückershagen brannte ein Gerstenfeld von etwa 4,5 Hektar vollkommen ab. Die angerückten Feuerwehren konnten jedoch ein Übergreifen auf weitere Felder verhindern.

Flächenbrände werden von Trockenheit in Deutschland befeuert

Die Brände in der Natur sind ein Symptom des Sommers: Die enorme Hitze und Trockenheit, die aktuell in Deutschland herrscht, sorgt für ein erhöhtes Risiko von Wald- und Flächenbränden. Der Grasfeuerindex des Deutschen Wetterdienstes liegt auch am heutigen Freitag in fast ganz Baden-Württemberg auf der zweithöchsten Risikostufe 4.
Viele Städte, Gemeinden und Landkreise haben deshalb bereits Konsequenzen gezogen und das Grillen an ihren öffentlichen Grillplätzen im Freien untersagt.