„Grande Gusti“ in Metzingen
: Neueröffnung am Marktplatz – Eiskreationen aus Italien

Die Gelateria „Grande Gusti“ bietet 72 Eissorten in Rotation an. Eis-Meister „Michele“ kreiert die Sorten – alle mit echten Zutaten ohne Aromen, auch für Diabetiker und Veganer, erklärt er.
Von
Philipp Steyer-Ege
Metzingen
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Neues Eiscafe in Metzingen

Die neue Gelateria „Grande Gusti“ neben dem Rathaus hat ab sofort geöffnet. Zum „Softopening“ gibt es bisher nicht alle Sorten, ab dem 4. April sind dann aber 50 verschiedene zur Auswahl.

Thomas Kiehl
  • Neue Gelateria „Grande Gusti“ am Marktplatz in Metzingen hat ab sofort geöffnet.
  • „Softopening“ mit 30 Sorten, ab dem 4. April stehen 50 Sorten zur Auswahl.
  • Geplant sind 72 Sorten in Rotation – zehn davon zuckerfrei, viele vegan und laktosefrei.
  • Linien im Wechsel: Gourmet, „Cremus“ mit Crunch und Cremes, im Sommer mehr Fruchteis.
  • Preise: Kugel klassisch oder vegan 1,80 Euro, zuckerfrei oder hochwertig plus 20 Cent.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Für Inhaber Fabio Rusiti der neu eröffneten Gelateria „Grande Gusti“ am Marktplatz in Metzingen ist die Lieblingssorte leicht zu bestimmen: Haselnuss, mit 100 Prozent echten Nüssen. Eine simple, aber geschmacksintensive Sorte. Er entscheidet sich bewusst dafür, obwohl es im Umkreis von 400 Kilometern in keiner Eisdiele ein so breites Sortiment gäbe wie hier, erklärt er.

„Auch wenn eine beliebte Eisdiele um die Ecke ist: Ich kenne meine Qualität und mache mir keine Sorgen“, verkündet Rusiti. Das Geschäft hat sich nämlich ein Dreijahreskonzept überlegt: Über diesen Zeitraum möchte die Gelateria das Sortiment mit verschiedenen „Linien“ abwechseln. Neben der Gourmetlinie, die hochwertige Zutaten aus Italien verarbeitet, soll im Frühjahr und Herbst besonderer Fokus auf cremige Produkte in der „Cremus-Linie“ gelegt werden. Im Sommer bietet die Gelateria dann vermehrt Fruchteis an, das laktoseintolerante Personen besonders begeistern dürfte. Auch Diabetiker und körperbewusste Kunden kommen auf ihre Kosten – mit der zuckerfreien Eis-Reihe, so der Inhaber.

Eis neu interpretieren – zuckerfrei und cremig

Wer 72 Sorten im Sortiment hat, muss zweifellos auf kreative Ideen kommen. Eis-Meister „Michele“ lebt für seinen Beruf: „Ich arbeite eng mit Papa Fabio zusammen, gemeinsam verbessern wir die alten Familienrezepte von ihm“, erklärt der Künstler, der hinter der Theke immer für ausreichend Nachschub und Sortenvielfalt sorgt. Das Angebot werde regelmäßig rotieren, sodass immer 50 Sorten, davon zehn zuckerfrei, zur Auswahl stehen.

Nicht nur die zuckerfreien Sorten seien etwas Besonderes, sondern allem voran die Cremus-Linie: „Das Geheimnis sind viel Crunch und eigens hergestellte Cremes, die ins Eis, aber auch auf die Sahne kommen“, erklärt Michele. Vor Ort werden nämlich beispielsweise kandierte Mandeln und Nüsse hergestellt, die das Eis, zusammen mit selbst gemachten Soßen aufwerten. „Das ist nicht vergleichbar mit Toppings, die man sonst so kennt. Es gelten die gleichen Standards wie für unser Eis“, erklärt er.

Softopening im „Grande Gusti“:

Am 4. April eröffnet die Gelateria mit vollem Sortiment. Bis dahin gibt es eine reduzierte Auswahl. Ab 10 Uhr hat die Eisdiele auf dem Marktplatz, Beim Rathaus 6/1, geöffnet.

Eine klassische oder vegane Kugel kostet 1,80 Euro. Für zuckerfreie oder hochwertige Produkte gibt es noch einmal zwanzig Cent Aufpreis.

„Ich habe über 200 Rezepte im Kopf. Wichtig ist, dass alle unsere Produkte ganz ohne Aromastoffe auskommen“, betont er. Am liebsten isst er selbst „Magnus“, eine Mischung aus gerösteten Mandeln, Vanille und Schokoglasur. Kreationen wie „Doblerone“, Schokoladeneis mit Stücken von türkischem Honig, sind einem ähnlich klingenden Schokoriegel nachempfunden.

Egal ob Walnuss-Feige, gesalzenes Karamellpopcorn, Baklava-Pistazie, Apfelstrudel, Dubai-Schokolade oder Joghurt-Holunder mit Beeren: An allen Sorten stehen Schilder mit den entsprechenden Allergenen und Inhaltsstoffen, erklärt er.

Besonders Eigenkreationen wie „Apfelmeister“, grüner Apfel mit Waldmeister, seien bei Kindern beliebt. Auch „Blauer Mondengel“, Bourbon-Vanilleeis mit Spirulinaalgen gefärbt, bleibe immer beliebt, weiß Eismann Michele.

Im September und Oktober gibt es dann für Feinschmecker die „Cheese-Linie“ – mit Sorten wie Gorgonzola-Feige.

Softeis und Softopening: Noch gibt es nicht das ganze Sortiment

„Am Samstag, dem 4. April, ist dann bei unserem Grand-Opening das volle Sortiment verfügbar, inklusive einer Überraschung für Kinder“, verspricht Michele. Bis dahin müssen sich Kunden mit „nur“ 30 Sorten zufrieden geben. Anschließend hat die Gelateria von März bis November geöffnet, jeden Tag ab 10 Uhr. „Wir haben keine Ruhetage. Im Sommer haben wir abends vermutlich länger geöffnet“, mutmaßt Russiti. Genau könne er es bisher nicht sagen, aber vermutlich werde man dann noch um 22 Uhr in den frisch renovierten Innenräumen oder auf den Außensitzgelegenheiten auf dem Marktplatz verweilen können.

Russiti hatte zuvor zwölf Jahre lang in Filderstadt eine Eisdiele betrieben und davor in einem italienischen Restaurant in Augsburg gelernt. „Meine Familie hatte schon immer Eis im Blut, auch heute kreieren Vater und Sohn weitere Sorten. Eis war schon immer der Fokus und so haben wir im Winter Zeit für uns“, betont er.

Hilfe bekommen sie von Michele, der ihnen ebenfalls als Berater und Rohstofflieferant unter die Arme greift. Er betreibt außerdem eine Gelateria und einen Feinkostladen in Bisingen. Neben dem Eissortiment bietet das „Grande Gusti“ auch Tiramisu, Pannacotta und Kaffee an. Eine klassische oder vegane Kugel kostet 1,80 Euro. Für zuckerfreie oder hochwertige Produkte gibt es noch einmal zwanzig Cent Aufpreis.

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