Bürgerentscheid in Bad Urach: Entscheidung gefallen! Mehrheit sagt Nein zu Amazon

Rathauschef in Bad Urach, Elmar Rebmann, verkündet das Ergebnis des Bürgerentscheids vor dem Rathaus. Zahlreiche Interessierte waren gekommen.
Dimitri Drofitsch- Bad Urach stimmt gegen Amazon-Verteilzentrum in Hengen – 2209 % sagen Nein, 1995 % Ja.
- Abstimmung mit 44 % Wahlbeteiligung erreicht nötiges Quorum von 20 %.
- Kritiker: Sorge vor mehr Verkehr und Nachteilen für regionale Wirtschaft.
- Befürworter, darunter Bürgermeister, betonten Arbeitsplätze und Steuereinnahmen.
- Frage: „Soll Bad Urach städtische Flächen für Amazon bereitstellen?“ – Ergebnis klar negativ.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
2209 sagten Nein, 1995 sagten Ja: Mit dem Ergebnis des Bürgerentscheids steht seit Sonntagabend fest, dass der Onlinehändler Amazon in Bad Urach kein Verteilzentrum errichten darf.
Rund 9389 Bürgerinnen und Bürger aus Bad Urach waren aufgerufen, abzustimmen. Rund 45 Prozent von ihnen folgten dem Wahlaufruf. Das für ein gültiges Ergebnis erforderliche Zustimmungsquorum von mindestens 20 Prozent der Wahlberechtigten wurde dabei erreicht.
Monatelange Debatten gingen voraus
Das Ergebnis der Abstimmung wurde mit Spannung erwartet, wurde über das geplante Projekt doch seit Monaten intensiv debattiert, teils auch gestritten. Kritiker befürchten unter anderem große Belastungen durch zunehmenden Verkehr sowie eine Benachteiligung der regionalen Wirtschaft. Befürworter, wie Bürgermeister Elmar Rebmann, verwiesen auf die Schaffung von Arbeitsplätzen und Steuereinnahmen für die Stadt.
Die Frage, um die es am Sonntag in Bad Urach ging, lautete: „Soll die Stadt Bad Urach städtische Flächen zur Ansiedelung von Amazon zur Verfügung stellen?“
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