Die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, DRK und Malteser wurden um 3.08 Uhr in die Metzinger Christian-Völter-Straße gerufen. Zu diesem Zeitpunkt stand eine Doppelgarage bereits in Vollbrand. Anwohner hatten zuvor Explosionsgeräusche gehört und daraufhin die Rettungskräfte alarmiert. Die Löscharbeiten gestalteten sich zunächst schwierig, da die Garage auch als Werkstatt diente, wie Metzingens Feuerwehrkommandant Hartmut Holder berichtet.
Gelagert waren dort zahlreiche brennbare Gegenstände, wie etwa Gas. Um den Brand bekämpfen zu können, zog die Feuerwehr das Auto zunächst mithilfe einer Seilwinde aus der Garage. Nach etwa 45 Minuten war das Feuer zwar gelöscht, bis die letzten Brandnester beseitigt waren, dauert es aber bis um 8 Uhr, schildert Hartmut Holder. „Das war anstrengend.“

Wohnhaus wird geschützt

Mithilfe einer sogenannten Riegelstellung, gelang es der Metzinger Feuerwehr ein Übergreifen der Flammen auf das neben der Garage liegende Wohnhaus zu verhindern. Im Gebäude befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes sieben Personen, die das Gebäude bei Eintreffen der Polizei bereits verlassen hatten. Sie wurden in der Nacht vom Rettungsdienst ambulant versorgt.

Reutlingen

Warum das Feuer ausbrach, ist bislang noch offen. Das Polizeirevier Metzingen hat mit Unterstützung von Kriminaltechnikern die Ermittlungen aufgenommen. An dem in der Garage abgestellten Mercedes und zwei E-Bikes entstand laut Polizei wirtschaftlicher Totalschaden. Nach ersten Schätzungen dürfte sich der Gesamtschaden nach Angaben der Polizei auf 75 000 bis 100 000 Euro belaufen.
Neben der Freiwilligen Feuerwehr Metzingen und dem Regelrettungsdienst war auch der Organisatorische Leiter des Rettungsdienstes vor Ort. Da die Bewohner des Wohngebäudes während der Löscharbeiten zur Sicherheit das angrenzende Gebäude verlassen mussten, übernahmen die DRK-Bereitschaft Metzingen und die Bereitschaft der Reutlinger Malteser deren Betreuung. Die ehrenamtlichen Helfer sicherten zudem im weiteren Verlauf die Löscharbeiten sanitätsdienstlich ab, sodass der Rettungswagen des Regelrettungsdienstes für andere Einsätze abgerufen werden konnte.