Zu einem Wohnungsbrand in der Gartenstraße sind die Einsatzkräfte am frühen Donnerstagmorgen ausgerückt. Gegen 2.35 Uhr waren die Einsatzleitstellen von Feuerwehr und Polizei alarmiert worden, nachdem es in der Einliegerwohnung im Untergeschoss des Einfamilienhauses zu einem Brand gekommen war. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr, die mit 75 Feuerwehrleuten im Einsatz war, hatte der Hausbewohner das Gebäude bereits verlassen. Die Wehrleute konnten den Brand löschen und ein Ausbreiten der Flammen auf das Wohngebäude verhindern.

Löscharbeiten bis 4 Uhr

Die Lösch- und Nachlöscharbeiten zogen sich allerdings bis etwa vier Uhr hin. Einer der eingesetzten Feuerwehrleute klagte gegen Ende des Einsatzes über medizinische Probleme, weshalb er vom Rettungsdienst, der mit 13 Einsatzkräften vor Ort war, vorsorglich zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht wurde. Sonst wurde zum Glück niemand verletzt. Das Gebäude ist derzeit unbewohnbar.

80.000 Euro Schaden

Der Sachschaden dürfte sich ersten Schätzungen zufolge insbesondere auch wegen des Rauchgasniederschlags im gesamten Haus auf etwa 80.000 Euro summieren. Der Inhaber der Einliegerwohnung, dessen Aufenthalt zunächst unklar war, konnte später wohlbehalten angetroffen werden. Beide Bewohner wurden anderweitig untergebracht. Der Polizeiposten Bad Urach hat mit Unterstützung von Kriminaltechnikern die Ermittlungen zur derzeit noch ungeklärten Brandursache aufgenommen.