Autozulieferer in Dettingen
: Elring-Klinger wächst dank E-Mobilität

Wie bereits angekündigt, blickt Elring-Klinger nach einem Umsatzplus optimistischer auf das laufende Jahr. Im zweiten Quartal sowie im ersten Halbjahr 2025 hatte das Unternehmen noch Verluste eingefahren.
Von
Eva Fröhlich
Dettingen
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Der Automobilzulieferer ElringKlinger hat einen Großauftrag im Bereich Brennstoffzellen erhalten.

Stammsitz Elring Klinger Dettingen

Das Dettinger Unternehmen Elring-Klinger verbessere seine Abläufe, stärke die Finanzkraft und treibe den Wandel des Konzerns konsequent voran, so CEO Thomas Jessulat.

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  • Elring-Klinger steigert Umsatz deutlich, E‑Mobility treibt das Wachstum.
  • Im dritten Quartal plus 14 Prozent auf 451 Mio. Euro – in neun Monaten 1,36 Mrd. Euro.
  • E‑Mobility verdoppelt Umsatz auf 188,6 Mio. Euro, Quartal 65,1 Mio. Euro nach 26,3 Mio.
  • Bereinigte operative Marge steigt auf 6,5 Prozent, Ergebnis je Aktie auf 0,23 Euro.
  • Konzernumbau läuft: Verkauf von Abschirmtechnik geplant, Programm „Shape2empower“ geht weiter.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Der Autozulieferer Elring-Klinger hat im dritten Quartal und in den ersten neun Monaten 2026 deutlich bessere Geschäfte gemacht. Vor allem die Teile für Elektrofahrzeuge sorgten für kräftiges Wachstum. Auch beim Gewinn und bei wichtigen Finanzkennzahlen legte das Unternehmen zu. Zugleich treibt Elring-Klinger den Umbau des Konzerns weiter voran.

Von Juli bis September stieg der Umsatz um 14 Prozent auf 451 Millionen Euro, wie das Unternehmen mitteilte. In den ersten neun Monaten des Jahres kletterte der Erlös um 10,8 Prozent auf rund 1,36 Milliarden Euro. Bereinigt um Wechselkurs- und Sondereffekte fiel das Wachstum sogar noch etwas stärker aus.

Der wichtigste Treiber war der Bereich E‑Mobility. Dort verdoppelte sich der Umsatz in den ersten neun Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 188,6 Millionen Euro. Im dritten Quartal legte das Geschäftsfeld besonders stark zu: von 26,3 auf 65,1 Millionen Euro. Elring-Klinger profitiert hier vom Hochlauf großer Serienaufträge.

Auch die übrigen Sparten entwickelten sich positiv. Das Geschäft mit Ersatzteilen wuchs ebenso wie der Bereich Kunststofftechnik. Insgesamt verzeichneten alle Segmente des Konzerns ein Plus. Regional kamen wichtige Wachstumsimpulse vor allem aus Europa, aber auch aus Deutschland sowie Nord- und Südamerika. In Asien-Pazifik blieb das Geschäft auf dem Niveau des Vorjahres.

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Verbessert hat Elring-Klinger auch seine Ertragskraft. Die bereinigte operative Marge, also der Anteil des Gewinns am Umsatz aus dem laufenden Geschäft, stieg im dritten Quartal auf 6,5 Prozent. Ein Jahr zuvor hatte sie bei 5,4 Prozent gelegen. Nach neun Monaten erreichte sie 6,4 Prozent. Das bereinigte Ergebnis je Aktie verbesserte sich im dritten Quartal auf 0,23 Euro, nach 0,10 Euro im Vorjahreszeitraum.

Konzernchef Thomas Jessulat sprach von einem Beleg dafür, dass die Strategie des Unternehmens wirke. Elring-Klinger verbessere seine Abläufe, stärke die Finanzkraft und treibe den Wandel des Konzerns konsequent voran. Zum Umbau gehört auch, dass sich das Unternehmen von Teilen seines Geschäfts trennt. Geplant ist der Verkauf des Abschirmtechnik-Geschäfts an den Standorten Fort Wayne in den USA und Kecskemét in Ungarn an die Firma Lydech. Der Abschluss wird bis Ende des Jahres erwartet, wenn die zuständigen Behörden zustimmen.

Darüber hinaus setzt Elring-Klinger sein Organisationsprogramm „Shape2empower“ fort. Damit sollen Entscheidungswege verkürzt und die Strukturen effizienter werden. Hintergrund ist der tiefgreifende Wandel in der Autoindustrie, vor allem durch den Umstieg auf Elektromobilität. Aufgrund der guten Entwicklung hat Elring-Klinger seine Umsatzprognose für 2026 bereits angehoben. Das Unternehmen rechnet nun mit rund 1,8 Milliarden Euro Umsatz im Gesamtjahr. An den übrigen Zielen hält der Konzern fest.