Autozulieferer aus Dettingen
: Umsatz bei Elring-Klinger geht zurück

Wie das Unternehmen mitteilt, sind die Erlöse im Geschäftsjahr 2025 von 1,8 auf 1,64 Milliarden Euro zurückgegangen.
Von
Eva Fröhlich
Dettingen
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Der Dettinger Automobilzulieferer ElringKlinger gehört zu den besten Arbeitgebern in Deutschland.

Der Schriftzug des Autozulieferers ElringKlinger. Foto: Sina Schuldt/Archiv

Der Dettinger Automobilzulieferer ElringKlinger gehört zu den besten Arbeitgebern in Deutschland.

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  • Elring-Klinger schließt 2025 mit 1,64 Mrd. Euro Umsatz ab (2024: 1,80 Mrd.).
  • Organisches Wachstum 2,1 % trotz rückläufiger Erlöse; Ziele erreicht.
  • Über 140 Mio. Euro in Batterie- und Brennstoffzellentechnik investiert.
  • E-Mobility-Umsatz steigt auf 144 Mio. Euro (2024: 103 Mio. Euro), noch Verluste.
  • Programm „Streamline“ läuft; volle Wirkung ab 2027 erwartet.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Automobilzulieferer Elring-Klinger hat das Geschäftsjahr 2025 nach eigenen Angaben mit vorläufigen Umsatzerlösen von rund 1,64 Milliarden Euro abgeschlossen. Laut einer Pressemitteilung verzeichnete das Unternehmen trotz des Rückgangs im Vergleich zu 2024 (1,80 Milliarden Euro) ein organisches Umsatzwachstum von 2,1 Prozent und erreichte damit seine Ziele. 2024 hatten die schwächelnde Konjunktur und Kosten für den Umbau bei dem Zulieferer für rote Zahlen gesorgt.

Basis für nächste Transformationsphase

CEO Thomas Jessulat betonte, dass Elring-Klinger im vergangenen Jahr die Basis für die nächste Transformationsphase gelegt habe. Es wurden mehr als 140 Millionen Euro vorwiegend in Zukunftstechnologien wie Batterie- und Brennstoffzellentechnik investiert. Der Umsatz im Bereich E-Mobility wuchs deutlich auf 144 Millionen Euro (2024: 103 Millionen Euro), auch wenn dieser Bereich aktuell noch Verluste schreibe.

Mit der Strategie „SHAPE30“ richtet sich Elring-Klinger gezielt auf profitable Aktivitäten aus. Dazu wurden weniger rentable Tochtergesellschaften verkauft und das Produktportfolio gestrafft, so das Unternehmen. Weiterhin heißt es: „Darüber hinaus analysiert der Konzern seine weiteren Standorte und Unternehmensbeteiligungen und wird gegebenenfalls weitere Schritte einleiten.“

Umsatzsteigerung bei E-Mobility

Zudem wurde das globale Kostensenkungsprogramm Streamline erfolgreich umgesetzt, das bereits erste Erfolge zeigt und ab 2027 seine volle Wirkung entfalten soll. Thomas Jessulat, CEO des Elring-Klinger-Konzerns, kommentierte: „Wir treten jetzt in die nächste Phase der Transformation ein, dafür haben wir im abgelaufenen Geschäftsjahr die Basis geschaffen. Wir haben hohe Investitionen von über 140 Millionen Euro vor allem in die Zukunftstechnologien des Konzerns getätigt und den Umsatz im Geschäftsbereich E-Mobility, der die Batterie- und Brennstoffzellentechnologie umfasst, weiter gesteigert.“

Der Hochlauf mehrerer Großserienaufträge im Bereich Elektromobilität wurde an Standorten in Deutschland, den USA und China vorbereitet oder bereits gestartet. Diese Projekte sollen künftig weiteres Wachstum sichern, so Jessulat. Er betont: „Wir sind mit unserer Strategie auf dem richtigen Weg, um die Zukunft der Mobilität aktiv mitzugestalten und nachhaltig profitabel zu wachsen.“

Der vollständige und geprüfte Geschäftsbericht 2025 mit Ausblick auf 2026 wird am 26. März veröffentlicht.