Zwischen Oberndorf und Sulz am Neckar: In psychischem Ausnahmezustand auf der Landesstraße 424 unterwegs

Der 46-jähriger Autofahrer reagierte nicht auf die Anhaltezeichen des Streifenwagens der Polizei.
Robert Michael/dpa (Symbolfoto)- Polizei sucht Zeugen nach Gefährdung auf der L424 zwischen Oberndorf und Sulz.
- Ein 46-Jähriger hielt in Oberndorf abrupt an und fuhr dann Richtung Sulz weiter.
- Er lenkte auf die Gegenfahrbahn – ein heller SUV musste stark abbremsen.
- Anhaltezeichen ignorierte er bis Sulz, dort stoppte die Polizei das Auto.
- Der Mann war in psychischem Ausnahmezustand und kam in eine Fachklinik.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein 46-jähriger Mann war gegen 14.30 Uhr mit seinem Seat auf der Neckarstraße in Oberndorf unterwegs, als er sein Fahrzeug unvermittelt auf der Straße anhielt. Nachdem ihn andere Verkehrsteilnehmer angesprochen hatten, setzte er seine Fahrt in Richtung Sulz fort. Dabei soll er plötzlich auf die Gegenfahrbahn gelenkt haben. Ein der Polizei bisher nicht bekannter Fahrer eines entgegenkommenden Autos, mutmaßlich ein heller SUV, musste daraufhin stark abbremsen, um eine Kollision zu verhindern.
Die verständigten Polizeibeamten konnten den Seat schließlich im Bereich der Auffahrt von der Neckarstraße auf die L424 ausmachen. Der 46-Jährige Fahrer missachtete jedoch die Anhaltezeichen des Streifenwagens und setzte seine Fahrt bis zum Ortsbeginn von Sulz fort. Dort gelang es den Einsatzkräften schließlich, das Fahrzeug zu stoppen.
Der Fahrer befand sich in einem offensichtlichen psychischen Ausnahmezustand und wurde anschließend in eine Fachklinik gebracht. Der Verkehrsdienst Zimmern ob Rottweil hat die Ermittlungen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs aufgenommen. Gefährdete Personen, insbesondere der Fahrer des entgegenkommenden, mutmaßlichen hellen SUV, werden gebeten, sich unter Telefon (0741) 348790 zu melden.
