Zehn Verletzte
: Reizgas-Alarm im Schwarzwald-Center in Freudenstadt

Am Dienstag gab es gegen 15 Uhr einen Einsatz im Einkaufszentrum in der Ludwig-Jahn-Straße. Vier Personen mussten ins Krankenhaus. Die Polizei sucht nach der Ursache.
Von
NC
Freudenstadt
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Schwarzwaldcenter: Vorsicht: Dieses Foto ist möglicherweise nur für den einstigen Verlag Schwäbisches Tagblatt verwendbar. Wiedereröffnung nach Corona, Schwarzwaldcenter oberer Stock mit den wiedereröffneten Geschäften ruhig, 2020-04-21, Bild: Monika schwarz

Das Schwarzwald-Center, hier während der Corona-Pandemie, musste am Mittwoch geräumt werden.

Monika Schwarz (Archivbild)
  • Reizgas-Alarm im Schwarzwald-Center in Freudenstadt – Räumung am Mittwoch um 15 Uhr.
  • Zehn Verletzte, davon vier Personen im Krankenhaus – Ursache noch unklar.
  • Polizei schließt Gasleck aus, Ermittlungen laufen.
  • Feuerwehr stellte giftige Substanzen fest – unterer Bereich geräumt.
  • Ähnlicher Vorfall in Reutlingen am 13. November – Pfefferspray vermutet.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Noch ist unklar, weshalb am Dienstag gegen 15 Uhr Reizgas in einem Lebensmittelgeschäft im Freudenstädter Schwarzwald-Center in der Ludwig-Jahn-Straße freigesetzt wurde. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. „Eine erste Überprüfung ergab, dass ein Gasleck als Ursache ausgeschlossen werden kann“, heißt es in einer Mitteilung.

Die alarmierte Feuerwehr stellte demnach giftige Substanzen in der Luft fest und ließ den gesamten unteren Bereich des Einkaufzentrums räumen. Zehn Personen erlitten Reizungen der Augen und Atemwege, vier mussten zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden.

Das Geschehen erinnert an einen ganz ähnlichen Vorfall in der Reutlinger Müller-Galerie vor einer Woche (13. November). Dort wurde Pfefferspray oder ein ähnliches Reizgas versprüht, was zu einem größeren Einsatz und Atembeschwerden bei sieben Personen führte. Ob auch in Freudenstadt diese Ursache dahintersteckt, wollen die Ermittler nun klären. „Wir haben die eventuellen Zusammenhänge im Blick, aber aktuell gibt es da keine Erkenntnisse“, sagt eine Sprecherin auf Nachfrage.