Weitingen · Ortsrundgang
: Gemeinsam in die Geschichte hineinschnuppern

Die Hoametler bieten am 3. Oktober wieder eine Tour durch Weitingen für Kenner und Neubürger an.
Von
NC
Weitingen

Das Weitinger Rathaus ist Ausgangspunkt des Rundgangs. Privatbild

Nicht gesetzt

Die „Weitinger Hoamet“ hatte bis vor ein paar Jahren jeweils am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, zu einer Stadtbesichtigung in der Umgebung eingeladen. Im Jahr 2016 blieb man erstmals daheim, schaute sich bei einem historischen Rundgang das Dorf etwas genauer an und blickte zurück in vergangene Zeiten.

Unter anderem durch die Corona-Pandemie folgte der Bruch. Nun heißt die Devise nach 2016 zum zweiten Mal am 3. Oktober: Warum in die Ferne schweifen, wenn auch das Interessante so nah liegt? Denn es dürfte, so die „Hoametler“, interessant sein, mal wieder in die eigene Geschichte hineinzuschnuppern, altes Wissen aufzufrischen und an die Jüngeren weiterzugeben. Dabei geht es auch um Fragen wie: Wie und warum hat sich das Dorfbild verändert? Wo stand welches geschichtsträchtige Gebäude und warum hat es einen besonderen Namen? Wo liegt der Ursprung vieler „Übernamen“ für Straßen, Wege und Höfe? Welche Anekdoten gibt es dazu?

All das und vieles mehr sollen Themen bei diesem Dorfspaziergang sein. Dabei dürfen die teilnehmenden Personen gerne auch ihr Wissen weitergeben und Hintergrundgeschichtchen erzählen. Besonders sind auch Neubürger eingeladen.

Die Führung liegt bei Hermann Nesch und Elisabeth Speiser. Treffpunkt ist um 13.30 Uhr am Rathaus. Der Dorfrundgang schließt mit einem Beisammensein in der „Hoametscheuer“ zu Kaffee, Kranzbrot und Butterbrezeln. Dabei besteht auch die Möglichkeit, die historische Sammlung an alten Gerätschaften und Zeitdokumenten zu besichtigen.