Wahl zur „Sportlerin des Jahres“: Nathalie Armbruster landet auf Platz 4

Am Samstag bejubelte Nathalie Armbruster noch ihren dritten Platz in der Steiermark, am Sonntagabend wurde sie Vierte bei der Wahl zu Deutschlands „Sportlerin des Jahres“.
Barbara Gindl/APA/dpa- Nathalie Armbruster belegte Platz 4 bei der Wahl zu Deutschlands „Sportlerin des Jahres“.
- Die Nordische Kombiniererin aus Freudenstadt erhielt 861 Punkte, 19 weniger als Schwimmerin Anna Elendt.
- Armbruster gewann 2023 als erste Deutsche ein Weltcup-Rennen in der Nordischen Kombination.
- Siegerin Franziska Preuß holte Gold, Silber und zweimal Bronze bei der Biathlon-WM.
- 3000 Sportjournalisten entschieden über die Wahl; 15 Athletinnen waren nominiert.
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Nathalie Armbruster hat bei der Wahl zu Deutschlands „Sportlerin des Jahres“ Platz 4 belegt. Die Nordische Kombiniererin aus Freudenstadt erhielt 861 Punkte. Damit landete die 19-Jährige hinter Biathletin Franziska Preuß (1749), Vorjahressiegerin Darja Varfolomeev (1701/Rhythmische Sportgymnastik) und Anna Elendt (880/Schwimmen).
Die 19-jährige Armbruster gewann am 1. Februar in Seefeld (Österreich) als erste Deutsche überhaupt ein Weltcup-Rennen in der Nordischen Kombination und stellte sich durch ihre Leistungen ins Rampenlicht. Zwei weitere Erfolge in Seefeld und in Otepää (Estland) sowie vor allem der Gewinn des Gesamt-Weltcups folgten.
Allerdings blieb Armbruster bei der Weltmeisterschaft in Trondheim ohne Einzelmedaille. Dort gewann sie Silber im Mixed-Team-Wettbewerb. Wahlsiegerin Preuß (31) holte sich bei der WM hingegen Gold und Silber im Einzel sowie zweimal Bronze in Team-Wettbewerben, gewann außerdem ebenfalls den Gesamt-Weltcup. Preuß war Ende Oktober bereits vom Deutschen Skiverband als „Skisportlerin des Jahres“ ausgezeichnet worden.
Bei der Wahl zur „Sportlerin des Jahres“ werden 15 Athletinnen vorab nominiert. Anschließend entscheiden rund 3000 Mitglieder des Verbands Deutscher Sportjournalisten, die bis zu fünf Punkte vergeben können, über die Siegerin, die bei der Gala am Sonntagabend in Baden-Baden gekürt wurde.
Rennrodlerin Julia Taubitz (29), die mit 728 Punkten Fünfte wurde, hatte sich im Vorfeld sogar für Armbruster als Sportlerin des Jahres ausgesprochen: „Mit nur 19 Jahren das Durchhaltevermögen und die Nerven zu haben, den Gesamt-Weltcup zu gewinnen, find' ich einfach Spitzenklasse.“
