Wahl am 18. Oktober: Jerry-Lee James Matt möchte Bürgermeister in Glatten werden

Jerry-Lee James Matt möchte Bürgermeister in Glatten werden.
privat- Jerry-Lee James Matt kandidiert parteilos für das Bürgermeisteramt in Glatten.
- Leitmotiv: „Bewährtes erhalten. Gemeinsam weiterentwickeln.“ Er setzt auf Gespräche vor Ort.
- Er lebt in Alpirsbach, studiert Public Management und war zwölf Jahre Soldat.
- Prioritäten sind Feuerwehr, Infrastruktur und gute Bedingungen für Unternehmen.
- Wahltermin ist der 18. Oktober – Kandidaten sind Daniel Bieryt, Matt und Valentin Teufel.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nun geht auch der zweite Kandidat für die Bürgermeisterwahl in Glatten in die Offensive: In einer Pressemitteilung äußert sich Jerry-Lee James Matt. Im Mittelpunkt stehen für ihn demnach persönliche Gespräche, verantwortungsvolle Weiterentwicklung und ein klares Verständnis von Führung. Sein Leitgedanke: „Bewährtes erhalten. Gemeinsam weiterentwickeln.“
Matt kandidiert parteilos. Der 34-Jährige lebt in Alpirsbach, wurde in Freudenstadt geboren und ist in Tumlingen aufgewachsen. Nach zwölf Jahren als Soldat auf Zeit bei der Bundeswehr studiert er heute Public Management an der Hochschule Kehl. Nach bewegten beruflichen Jahren, sagt Matt, „möchte ich wieder dauerhaft im Landkreis Freudenstadt ankommen, mir hier etwas aufbauen und Verantwortung in meiner Heimat übernehmen“.
Dass er sich bis dato nicht in der Presse äußerte, habe nichts mit Zurückhaltung zu tun. Er habe die Bewerbungsfrist abwarten und seine Bachelorarbeit zur kommunalen Handlungsfähigkeit bei Blackout-Szenarien ordentlich abschließen wollen. „Bevor ich eine Lage bewerte und Positionen formuliere, möchte ich mir ein möglichst gutes Lagebild verschaffen. Für mich bedeutete das zunächst, vor Ort zu sein, zuzuhören, Menschen kennenzulernen, Kontakte aufzubauen und zu verstehen, was sie beschäftigt. Presse und soziale Medien kommen für mich danach.“
Veränderung mit Außenmaß
Matt betont, dass die Gemeinde durch den Bürgermeisterwechsel nicht bei null anfängt. Er will „genau hinschauen“ und sagt, dass „gemeinsam weiterentwickeln“ daher „nicht Stillstand, sondern Veränderung mit Augenmaß“ bedeute. „Bewährtes erhalten heißt für mich, anzuerkennen, was hier bereits geschaffen wurde. Gemeinsam weiterentwickeln heißt, trotzdem den Mut zu haben, neue Entscheidungen zu treffen, wenn sie notwendig werden“ – mit dem Gemeinderat, der Verwaltung und der Bürgerschaft.
Der 34-Jährige hebt die bestehende Gemeinschaft mit den Teilorten Neuneck und Böffingen sowie das Engagement der Menschen in Unternehmen, Vereinen und der Feuerwehr hervor. „Eine Verwaltung kann diese Gemeinschaft nicht herstellen. Sie kann aber dafür sorgen, dass Engagement auf verlässliche Strukturen und offene Ansprechpartner trifft“, sagt er.
Grundsätze von Verantwortung und Führung
Seinen militärischen Hintergrund wolle er nicht auf die Arbeitsweise in der Verwaltung übertragen, allerdings gelten für ihn Grundsätze von Verantwortung und Führung unabhängig von der Organisation: „Wenn es schwierig wird, Verantwortung einfach nach unten weiterzugeben, entspricht nicht meinem Führungsverständnis.“ Er sei nicht als Bürgermeister geboren worden und werde Dinge neu lernen müssen, sagt Matt. „Entscheidend ist für mich, dass ich bereit bin, mich gründlich einzuarbeiten, Fachwissen einzubeziehen, zuzuhören und anschließend Verantwortung für meine Entscheidungen zu übernehmen.“
Als Grundlagen einer starken Gemeinde sieht er „eine leistungsfähige Feuerwehr, eine funktionierende Infrastruktur und gute Rahmenbedingungen für unsere Unternehmen“. Er werde allerdings „keine Millionenversprechen in den Raum stellen, nur weil sie im Wahlkampf gut klingen“. Seine Kandidatur will er nicht über „eine möglichst lange Liste einzelner Vorhaben definieren“.
Er verspricht, auch Glattens Interessen im Gemeindeverwaltungsverband Dornstetten vertreten zu wollen. In den Mittelpunkt stellt er aber die Menschen und die Gemeinschaft: „Haushaltszahlen, Bauleitplanung und Infrastruktur sind wichtig und gehören zum Bürgermeisteramt. Aber eine Gemeinde funktioniert am Ende nur, weil Menschen sie mit Leben füllen.“
Drei Kandidaten für die Pfeifer-Nachfolge
Nach drei Amtszeiten hört Bürgermeister Tore-Derek Pfeifer in Glatten auf. Ein Nachfolger wird am 18. Oktober gewählt, eine mögliche Stichwahl wäre am 8. November. Am 1. Oktober (18 Uhr) gibt es eine öffentliche Kandidatenvorstellung in der Glatttalhalle. Daniel Bieryt (46), Jerry-Lee James Matt (34) und Valentin Teufel (27) haben sich beworben.

