SWP+SWP+Verhandlung vor dem Horber Amtsgericht
: Liebesgrüße aus Moskau und Pakete mit gestohlenen Geräten

Anastasia schickte Liebesbekundungen, russische Adressetiketten und Geräte an einen 55-Jährigen aus dem Kreis Freudenstadt. Die Pakete sollte der Mann umetikettieren und weiter nach Moskau schicken. Nach dem ersten Versand wurde er stutzig.
Von
Hans-Michael Greiß
Horb am Neckar
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Pakete vor einer Haustür: ARCHIV - 31.01.2025, Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf: Zwei Pakete liegen am Ende einer Treppe vor einer Haustür (gestellte Szene). Die Paketbranche setzt immer stärker auf Alternativen zur klassischen Haustürzustellung, bei der der Paketbote wartet, bis der Empfänger zur Tür kommt. Zu den Alternativen gehört der sogenannte Ablageort: Dabei legt der Paketbote die Pakete vor der Haustür oder anderswo ab und geht dann weg - das spart ihm Zeit. Der Empfänger hat hierbei vorher online zugestimmt. (zu dpa: «Pakete gestohlen? Ermittlungen gegen zwei Zusteller») Foto: Wolf von Dewitz/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Über einen gehackten Account hatten Betrüger Geräte bestellt. Per Mail meldete sich eine Anastasia aus Moskau und bat um Hilfe. Weil sie eine Liebschaft in Aussicht stellte, ließ sich ein 55-Jähriger aus dem Kreis Freudenstadt einlullen. Er nahm die Pakete an. Nachdem er eines nach Russland weitergeschickt hatte, wurde er allerdings stutzig und ging zur Polizei.

Wolf von Dewitz/dpa (Symbolbild)