Verendetes Wild in Vöhringen: Totes Reh in der Wacholderheide wirft Fragen auf

Ein totes Reh hat ein Jagdpächter im Bereich der Wacholderheide in Vöhringen gefunden. Jetzt sucht die Polizei Zeugen zu dem Vorfall.
Boris Roessler/dpa (Symboldfoto)- Jagdpächter findet totes Reh in Vöhringen, vermutlich durch Hund gerissen.
- Polizei sucht Zeugen für den Vorfall, der sich in der Wacholderheide ereignete.
- Ähnlicher Fall im Februar, DNA eines Hundes bestätigt.
- Wolfssichtung in Freundenstadt, keine Meldungen aus Kreis Rottweil.
- Hinweise zu frei laufenden Hunden an Polizeirevier Oberndorf (07423 81 010).
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein Jagdpächter hat am Donnerstagmittag im Bereich der Wacholderheide ein verendetes Reh aufgefunden, das nach ersten Erkenntnissen durch einen Hund gerissen worden sein dürfte.
Das Tier wies laut Mitteilung der Polizei deutliche Verletzungen auf, die nicht auf eine typische Nahrungsaufnahme hindeuten, sondern vielmehr auf eine Tötung ohne Verwertung des Wildes. Ein vergleichbarer Vorfall ereignete sich bereits im Februar dieses Jahres im selben Jagdbezirk. Damals bestätigte eine Untersuchung die DNA eines Hundes als Verursacher.
Angesichts der Wolfsichtung in der vergangenen Woche im Kreis Freundenstadt machen solche Polizeimeldungen natürlich hellhörig. Die SÜDWEST PRESSE hat beim Wildtierbeauftragten des Landkreises Rottweil, Hannes Vöhringer, nachgefragt. Ihm sind keine Meldungen zu einem Wolf aus dem Kreis Rottweil bekannt. Es sei jedoch durchaus möglich, dass ein Hund ein Reh reißen könne. Das komme immer auf die Größe des Rehs an. Im Moment sei Setzzeit – das heißt, es kommen Kitze auf die Welt.
Personen, die im fraglichen Zeitraum im Bereich der Wacholderheide unterwegs waren und Hinweise zum Vorfall oder zu frei laufenden Hunden geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (07423) 810 10 beim Polizeirevier Oberndorf zu melden.
