Unfall in Seewald
: Lastwagen verliert 500 bis 600 Liter Diesel – Gullideckel manipuliert?

Ein Sattelzug hat sich am Freitagmorgen auf der Kreisstraße 4774 zwischen Besenfeld und Erzgrube an einem Gullideckel den Tank beschädigt, wobei 500 bis 600 Liter Diesel ausgetreten sind.
Von
NC
Seewald
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Straßenunfälle setzen Tausende Liter Öl und Gülle frei: PRODUKTION - 09.10.2021, Nordrhein-Westfalen, Wadersloh: Die Feuerwehr hat ein Warnschild mit der Aufschrift «Ölspur» auf die Fahrbahn gestellt. (Symbolbild) (zu dpa: «Gülle, Öl, Kraftstoff: 51 «Umwelt-Unfälle» in Thüringen») Foto: David Inderlied/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Straße blieb über mehrere Stunden voll gesperrt.

David Inderlied/dpa
  • Sattelzug riss auf der K4774 bei Seewald an einer Schachtabdeckung den Tank auf.
  • Es traten 500 bis 600 Liter Diesel aus, die sich auf rund 150 Metern verteilten.
  • Die Abdeckung saß nicht korrekt – ob Manipulation vorlag, ermittelt die Polizei.
  • Straße war bis 13.30 Uhr voll gesperrt; Feuerwehr und Behörden waren im Einsatz.
  • Sachschaden: etwa 40.000 Euro am Lkw, Reinigungskosten rund 15.000 Euro.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach Angaben der Polizei fuhr der 50-jährige Fahrer gegen 8.05 Uhr auf der K4774 von Besenfeld kommend in Richtung Erzgrube. Während der Fahrt kollidierte sein Lastwagen mit einer Schachtabdeckung. Laut Polizei befand sich diese nicht ordnungsgemäß in ihrer Fassung. Ob es sich dabei um eine vorsätzliche Tat handeln könnte, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Die Fahrzeugfront des Sattelzugs blieb unbeschädigt, jedoch wurde der Tank des Lastwagens komplett aufgerissen. Durch den Aufprall wurde die Schachtabdeckung rund 50 Meter weit geschleudert. In der Folge liefen hunderte Liter Diesel aus dem vollen Tank aus und verteilten sich auf einer Länge von etwa 150 Metern beidseitig im Kanalsystem sowie auf der Fahrbahn. Neben der Feuerwehr waren daher auch Vertreter des Landratsamtes und des zuständigen Abwasserzweckverbandes vor Ort.

Der Sachschaden am Sattelzug wird auf rund 40.000 Euro beziffert. Die Kosten für die aufwändigen Reinigungsarbeiten schätzten Experten vor Ort auf weitere 15.000 Euro. Der Lastwagen musste abgeschleppt werden. Für die Dauer der Bergungs- und Reinigungsarbeiten war die K4774 im betroffenen Bereich bis 13.30 Uhr komplett gesperrt.