Unfall im Kreis Rastatt: Der im Nordschwarzwald vermisste Motorradfahrer ist tot

Die Polizei fand den toten Motorradfahrer im Kreis Rastatt.
David Inderlied/dpa- Vermisster Motorradfahrer aus Weil der Stadt ist tot – die Polizei bestätigt den Unfall.
- Der 53-Jährige verunglückte auf der L 76b Richtung Kaltenbronn/Gernsbach in einer Rechtskurve.
- Unfallzeit und -ursache sind unklar; der Mann kam alleinbeteiligt von der Straße ab.
- Letzter Handy-Kontakt war an der Nagoldtalsperre, daher gab es zuvor Suchaktionen bei Seewald-Erzgrube.
- Familie dankt Helfenden und bittet um Rücksicht auf die Privatsphäre.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Noch am Freitagmorgen, 12. Juni, hatte es an der Erzgrube (Kreis Freudenstadt) eine privat organisierte Suchaktion nach dem Motorradfahrer gegeben, der seit 4. Juni vermisst wurde. Seit Samstag, 13. Juni, herrscht nun traurige Gewissheit: Der 53-Jährige aus Weil der Stadt (Kreis Böblingen) ist tot.
Wie das Polizeipräsidium Offenburg mitteilte, hatte der Mann einen Unfall auf der kurvenreichen Landesstraße 76b in Richtung Kaltenbronn/Gernsbach, als er in einer Rechtskurve alleinbeteiligt von der Straße abgekommen war. „Bei dem Sturz zog sich der Motorfahrer offensichtlich die tödlichen Verletzungen zu“, teilen die Beamten mit. Weshalb und wann sich der Unfall ereignete, kann die Polizei noch nicht sagen.
„Hilfsbereitschaft und Anteilnahme überwältigend“
Die Unfallstelle im Kreis Rastatt liegt etwa eine halbe Stunde mit dem Motorrad von der Nagoldtalsperre entfernt. Dort hatte sich das Handy des Mannes zuletzt in das Mobilfunknetz eingeloggt, weshalb das Gebiet rund um Seewald-Erzgrube zunächst von der Polizei und anschließend von zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern abgesucht wurde.
Auf Facebook äußerten sich mehrere Familienmitglieder in einem gemeinsamen Beitrag: „Wir möchten uns von Herzen bei allen bedanken, die gesucht, geteilt, unterstützt, gehofft und an uns gedacht haben. Die Hilfsbereitschaft und Anteilnahme waren überwältigend. Bitte habt Verständnis, dass wir als Familie nun Zeit für uns brauchen. Wir bitten darum, von Nachfragen und Nachrichten abzusehen und unsere Privatsphäre zu respektieren.“