SWP+SWP+Umfrage am Horber Gymnasium
: Zur Bundeswehr? „Für das Geld überlege ich es mir auf jeden Fall“

Die geplante Wehrdienstreform sieht eine Musterung für alle männlichen 18-Jährigen vor. Jugendliche aus Horb erzählen, was sie davon halten – und ob sie an einen Krieg mit deutscher Beteiligung glauben.
Von
Constantin Zeyer
Horb
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Wehrdienst-Einigung: Es bleibt zunaechst bei Freiwilligkeit: Soldaten in Camouflage an der Waffe im Schuetzengraben waehrend der Basisausbildung auf dem Truppenuebungsplatz der Panzerdivision in Munster (Foto vom 16.09.2025). Die Koalition von Union und SPD hat sich auf die Ausgestaltung des neuen Wehrdienstes geeinigt. Wie die Fraktionsvorsitzenden Jens Spahn (CDU) und Matthias Miersch (SPD) am Donnerstag in Berlin mitteilten, soll es zunaechst bei einem Dienst auf freiwilliger Basis bleiben. Spahn zufolge soll aber ein "verbindlicher Aufwuchspfad" gesetzlich festgehalten werden mit einer halbjaehrlichen Berichtspflicht an den Bundestag. Wird der nicht eingehalten, kann es Spahn und Miersch zufolge zu einer "Bedarfswehrpflicht" kommen, ueber die zunaechst aber erneut der Bundestag abstimmen muesste. Zudem soll der allgemeine Freiwilligendienst ausgebaut werden. (Siehe epd-Meldung vom 13.11.2025)

Schießübungen sind fester Bestandteil der Grundausbildung bei der Bundeswehr. Ob sie diese Ausbildung absolvieren möchten, darüber müssen sich auch Jugendliche aus Horb künftig Gedanken machen.

Detlef Heese/epd