Tötungsdelikt in Eutingen
: Die Tatverdächtige war zu Gast und griff den Ex-Partner mit dem Messer an

Die Polizei gibt neue Erkenntnisse zu dem Tötungsdelikt bekannt, das sich am Pfingstsamstag in einem Eutinger Mehrfamilienhaus ereignete.
Von
Mara Lucas
Eutingen
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Die Polizei hat neue Erkenntnisse zu dem Tötungsdelikt in einer Eutinger Wohnung.

Lino Mirgeler/dpa
  • Polizei ermittelt nach Tötungsdelikt in Eutingen: eine 48-Jährige gestand am Telefon.
  • Einsatz am Pfingstsamstag, 23. Mai, kurz vor Mitternacht – Opfer, 52, in Wohnung tot gefunden.
  • Tatwaffe laut Polizei ein Messer, genauer Typ wird von der Tübinger Rechtsmedizin geprüft.
  • Verdächtige war nicht dort gemeldet und ließ sich festnehmen; Blutprobe auf Alkohol und Drogen.
  • Zwischen beiden bestand eine längere Lebenspartnerschaft, die vor der Tat beendet war.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Polizei hat neue Erkenntnisse zu dem Tötungsdelikt in Eutingen. Am Pfingstsamstag, 23. Mai, kurz vor Mitternacht, rückten Polizisten zu einem Eutinger Mehrfamilienhaus aus. Eine 48-Jährige hatte sie alarmiert. Laut der Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Rottweil und des Pforzheimer Polizeipräsidiums gab die Frau an, ihren Freund getötet zu haben.

Für das 52-jährige Opfer kam jede Hilfe zu spät, die Polizisten fanden den Mann tot in seiner Wohnung.  Die 48-jährige Tatverdächtige ließ sich widerstandslos festnehmen. Die Polizei, die Kriminaltechnik und die Tübinger Rechtsmedizin ermitteln.

Inzwischen ist die Frage nach der Tatwaffe geklärt. Auf Anfrage der SÜDWEST PRESSE bestätigt ein Polizeisprecher, dass ein Messer verwendet wurde. Die Frage, welcher Typ Messer es sei, kläre derzeit noch die Tübinger Rechtsmedizin.

Frau soll Ex-Partner getötet haben

In Eutingen wurde bislang bezweifelt, dass die Tatverdächtige in der Wohnung in dem Mehrfamilienhaus wohnte. Zurecht: Die Polizei bestätigte, dass die Frau nicht in der Wohnung gemeldet war. Das Opfer hat in der Wohnung gelebt.  Zwischen der Tatverdächtigen und dem 52-Jährigen bestand laut dem Polizeisprecher eine „längere Lebenspartnerschaft“. Der Beamte äußert sich weder dazu, ob sie verlobt waren, noch zu der Frage, ob das Paar Kinder hatte. Doch er erklärt, dass die Lebenspartnerschaft schon vor dem Tatzeitpunkt gelöst war.

Der Tatverdächtigen wurde eine Blutprobe abgenommen. Diese wird auf Alkohol, Drogen und Medikamente untersucht. Das Ergebnis liegt noch nicht vor. Der Polizeisprecher erklärt, dass es bei Tötungsdelikten oder ähnlich schweren Taten üblich ist, dass die Staatsanwaltschaft eine Blutprobe nehmen lässt. Das erfolge unabhängig davon, ob den Beamten bei der Festnahme von Tatverdächtigen Anzeichen dafür auffallen, dass die Person berauscht ist oder unter Medikamenteneinfluss steht. Die Blutprobe soll helfen, die Frage zu klären, ob Täter oder Täterinnen schuldfähig war. Der Polizeisprecher macht keine Angaben dazu, ob die 48-Jährige bei ihrer Festnahme Anzeichen dafür zeigte, dass sie berauscht war oder unter dem Einfluss von Medikamenten stand.