Störung am Dienstag
: Stromausfall rund um Horb: Schuld war ein umgestürzter Baum

Etwa die Hälfte Horbs, Teile des Gäus und Starzach waren am Dienstag ohne Strom.
Von
dag
Horb

An der Arkaden-Kreuzung mussten die Autofahrerinnen und -fahrer den Verkehr auf eigene Faust regeln.

Benjamin Breitmaier

Kurz vor 13.15 Uhr fielen am Dienstag die Ampeln aus, fuhren die Computer runter, Horb war ohne Strom. Ebenso wurden kurzzeitig Teile des Gäus und Starzach nicht mehr versorgt. „Der gestrige Stromausfall in Horb wurde durch einen Baum ausgelöst, der in eine Freileitung zwischen Börstingen und Weitingen gestürzt war und einen Kurzschluss ausgelöst hatte“, teilte ein EnBW-Sprecher auf Nachfrage am Mittwoch mit.

Daraufhin sei die Stromversorgung in etwa der Hälfte von Horb unterbrochen. Durch Umschaltungen im Netz konnten nach Angaben des Sprechers die Bereiche Kernstadt, Nordstetten, Dettensee und Ahldorf bereits um 13.29 Uhr wieder versorgt werden. Der Ortsteil Mühlen und der Rest der Kernstadt hatte demnach ab 14.09 Uhr wieder Strom. An der Schadensstelle seien drei Umspannstationen (in Börstingen und Weitingen) ebenfalls stromlos gewesen. „Hier mussten die Monteure vor Ort zunächst den beschädigten Leitungsabschnitt auftrennen und vorläufig außer Betrieb nehmen, um die Stromversorgung in dem Bereich umleiten zu können“, so der Sprecher. Anschließend konnte demnach der erste betroffene Teilbereich von Börstingen um 15.20 Uhr, der zweite Teil sowie der betroffene Teil von Weitingen um 17.51 Uhr wieder versorgt werden. „Durch den Baum wurde ein Gittermast der Leitungsanlage beschädigt“, berichtete der Sprecher außerdem. Die Reparaturarbeiten liefen am Mittwoch.

Bereits Anfang Oktober hatte es eine kleine Serie an Stromausfälle in Horb gegeben (wir berichteten). Sie stehen aber nicht in Zusammenhang mit den Vorfällen am Dienstag. Damals war bei Tiefbauarbeiten am Bahnhof Mühlen ein Kabel beschädigt wurde, was auch Folgeschäden ausgelost hatte.