Schwache Auftragslage
: Ceratizit will Standort in Empfingen 2026 schließen

Das Unternehmen führt als Gründe die schwierige Lage auf dem Automotive-Bereich an und kündigt einen Sozialplan an.
Von
NC
Empfingen
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(ohne Überschrift): Vorsicht: Dieses Foto ist möglicherweise nur für den einstigen Verlag Schwäbisches Tagblatt verwendbar. CERATIZIT Empfingen 6.7.2020.Bild: Karl-Heinz Kuball

Der Empfinger Standort von Ceratizit soll 2026 geschlossen werden.

Karl-Heinz Kuball (Archiv)
  • Ceratizit schließt 2026 die Standorte Empfingen und Besigheim wegen schwacher Auftragslage.
  • Produktionsverlagerung an andere Standorte, um Effizienz zu steigern.
  • Sozialplan und Interessenausgleich werden verhandelt.
  • 2021 gab es bereits Stellenabbau aufgrund der Corona-Pandemie.
  • Ziel: Optimierung des Produktionsnetzwerks durch Synergien und Reduktion von Redundanzen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ceratizit will seine Standorte in Empfingen und Besigheim im Laufe des kommenden Jahres schließen. Das teilt das Unternehmen mit Sitz in Luxemburg in einer Pressemitteilung mit. Als Grund wird die schwierige Lage im Automotive-Geschäft genannt. "Sie kämpfen nicht nur mit der aktuell und perspektivisch schwachen Auftragslage, sondern auch mit einer international schwierigen Wettbewerbssituation", schreibt das Unternehmen über die beiden Standorte. Mit Blick auf die Wettbewerbsfähigkeit der Gruppe wurde daher diese Entscheidung getroffen.

Das Unternehmen verspricht, dass die Geschäftsführungen der Standorte sich bezüglich eines Sozialplans und Interessenausgleichs zeitnah in Verhandlungen mit der Arbeitnehmerseite begeben will. Bereits 2021 gab es einen Stellenabbau. Damals begründet das Unternehmen die Streichungen am Empfinger Standort mit Folgen der Corona-Pandemie.

Schwache Auftragslage und schwierige Wettbewerbssituation

Die bislang an den beiden Standorten gefertigten Produkte werden laut der Pressemitteilung künftig an anderen Standorten der Ceratizit-Gruppe hergestellt. So soll das Produktionsnetzwerk neu aufgestellt werden und die Lieferfähigkeit gewährleistet werden. Das Unternehmen schreibt weiter: "Vor dem Hintergrund anhaltend hohen Kostendrucks und der auf absehbare Zeit herausfordernden Auftragslage hat Cerazitit eine Optimierung des internationalen Produktionsnetzwerks beschlossen. Die Maßnahmen zielen darauf ab, Skaleneffekte, Synergien und Standortvorteile stärker zu nutzen und Redundanzen abzubauen."