Spektakuläres Training in Horb: Nur zur Übung! Höhenrettung und Hubschrauberstaffel trainieren an der Hochbrücke

Übungslagebesprechung unter der Horber Hochbrückenbaustelle beim Training im April dieses Jahres.
Markus Ulmer (Archiv)- In Horb am Neckar trainieren Höhenrettung Stuttgart und die Polizeihubschrauberstaffel.
- Übung an der Hochbrücken-Baustelle: Rettung per Hubschrauberwinde aus schwer zugänglichen Orten.
- Ziel ist präzise Zusammenarbeit für Ernstfälle – Sekunden können entscheidend sein.
- 2021 retteten die Kräfte im Ahrtal 40 Menschen aus kritischen Lagen.
- Polizei bittet: Keine Nachfragen über 110 oder 112, damit Leitstellen frei bleiben.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Grund für das gemeinsame Training – oder: „Intention der behördlichen Kooperation“, wie die Polizei das im Behördensprech nennt – ist das Üben der Rettung von Menschen aus lebensbedrohlichen Situationen. Hierfür kommt laut einer Mitteilung des Polizeipräsidiums eine spezielle Winde am Hubschrauber zum Einsatz, um auch schwer zugängliche Örtlichkeiten aus der Luft zu erreichen.
Im Ahrtal gemeinsam Menschen gerettet
Die Polizeihubschrauberstaffel Baden-Württemberg, die dem landesweit agierenden Polizeipräsidium Einsatz angehört, und die Berufsfeuerwehr Stuttgart haben bereits im Jahre 2021, beim Jahrhunderthochwasser im Ahrtal, hocheffizient zusammengearbeitet. Damals, so die Beamten, konnten 40 Menschen aus einer kritischen Lage gerettet werden. Die Einsatzkräfte holten sie von den Dächern der vom Hochwasser eingeschlossenen Häuser und aus Autos, die in der Flut standen.
Damit die Einsatzkräfte auch im nächsten Ernstfall gut und präzise zusammenarbeiten, muss regelmäßig geübt werden. So sollen die Einsatzkräfte bestmöglich auf unterschiedliche Szenarien vorbereitet werden, schreibt die Polizei. Komplexe Rettungsverfahren stellen hohe Anforderungen an Piloten, Windenoperator und Höhenretter. Auch das aktuelle Training in Horb trägt dazu bei,
dass im Ernstfall sicher und effizient Hilfe aus der Luft geleistet werden kann. Denn in diesem kann es – man denke zum Beispiel an einsturzgefährdete Häuser – auf jede Minute ankommen.
Keine Nachfragen über den Notruf!
Die Polizei bittet darum, auf Nachfragen über die Notrufleitungen (110 und 112) zu verzichten, damit die Einsatzleitstellen – wenn es womöglich während der Übung irgendwo wirklich zum Ernstfall kommt – nicht blockiert sind.















