Neckar in Horb zugefroren: Stadt verbietet das Betreten der Eisfläche – Lebensgefahr!

Oberhalb des Stauwehrs ist der Neckar in Horb gefroren.
Moritz Hagemann- Der Neckar in Horb ist teilweise zugefroren, Betreten der Eisflächen verboten.
- Stadt Horb warnt vor Lebensgefahr und stellt Verbotsschilder am Ufer auf.
- Eltern sollen Kinder über die Gefahren dünner Eisflächen informieren.
- DLRG rät: Eis sollte mindestens 20 cm dick sein, um es sicher betreten zu können.
- Bei Einbruch ins Eis: Ruhe bewahren, auf den Eisrand legen, Notruf 112 wählen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein winterliches Naturschauspiel: Am Horber Stauwehr beim Flößerwasen haben sich dicke Eiszapfen gebildet, oberhalb ist der Fluss zugefroren, unterhalb fließt das Wasser noch in Richtung Mühlen. Aber Vorsicht: „Die Stadtverwaltung Horb weist nachdrücklich darauf hin, dass beim Betreten der Eisflächen auf dem Neckar Lebensgefahr besteht. Zur Gefahrenabwehr werden daher im Uferbereich des Neckars auf beiden Uferseiten entsprechende Verbotsschilder aufgestellt“, heißt es in einer Mitteilung am Mittwochnachmittag.
Und weiter: „Das Verbot, Eisflächen auf dem Neckar zu betreten, gilt auch an den übrigen Abschnitten des Neckars in Horb.“ Vor allem Eltern sollten ihre Kinder vom Betreten der Eisfläche auf dem zugefrorenen Neckar abhalten und sie vor den bestehenden Gefahren warnen, schreibt die Stadtverwaltung. Gerade bei einem fließenden Gewässer bestehe nicht die Sicherheit, dass sich eine ausreichend dicke Eisschicht gebildet hat.
Auch die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) warnt generell davor, die Eisflächen zu betreten. „Verschiedenste Faktoren führen dazu, dass das Eis grundsätzlich gefroren aussieht, aber eben nicht zwingend dick genug sein muss“, erklärt Philipp Pijl, Bereichsleiter Wasserrettung und Bevölkerungsschutz beim Bundesverband. Bei fließenden Gewässern sollte die Eisstärke demnach bei mindestens 20 Zentimetern liegen, bevor das Eis betreten werden kann.

Der Neckar weist eine Eisschicht auf, die zu dünn ist, um gefahrlos draufzugehen.
Stadt HorbSollte es zu einem Einbruch kommen, gilt laut DLRG erstmal: Ruhe bewahren. „Erstmal nicht in Panik geraten. Das ist das Schlimmste, was passieren kann und darauf achten, dass man nicht unters Eis kommt“, betont Pijl. Man sollte sich möglichst mit dem Oberkörper auf den Eisrand legen, um das Gewicht zu verteilen und so in Bauchlage an das Ufer robben. Wer einen Einbruch beobachtet, solle sofort den Notruf 112 wählen.
