Nagold
: Hospiz St. Michael in Nagold feierte Richtfest

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Nagold

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Rund 130 Gäste durften die St. Elisabeth-Stiftung und das Stationäre Hospiz Region Nagold dazu begrüßen. Unter den Gästen waren auch die 70 Kinder des benachbarten Kindergartens St. Michael. „Nach vielen harten Tagen hat nun die Feierstund geschlagen“, ertönte der Richtspruch von Polier Daniel Lutz von der Firma Kohler Rohbau. Für ein beeindruckendes Bild sorgten die Kindergartenkinder, die zusammen mit den anderen Gästen des Richtfests – unter ihnen Nagolds Oberbürgermeister Jürgen Großmann und die Schirmherrin Simone Großmann – 280 Luftballons in den Himmel über Nagold steigen ließen. An jedem Luftballon hängt eine Postkarte, die Kinder freuen sich, wenn die Finder diese Karten zurücksenden. „In einem Hospiz kommt der Grundgedanke des menschlichen Miteinanders zum Ausdruck. Hospizarbeit steht für das Bestreben, einander auch und gerade in schwersten Situationen beizustehen und nicht alleine zu lassen“, betonte Peter Wittmann, Vorstand der St. Elisabeth-Stiftung, und dankte allen beteiligten Architekten, Planern, Baufirmen und Handwerkern. „Für uns ist das ein bewegender Tag“, sagte Barbara Fischer, die erste Vorsitzende des Stationäres Hospiz Region Nagold. „Die Zähigkeit, mit der wir am Ball geblieben sind, hat sich gelohnt.“ Das Hospiz St. Michael entsteht im Nagolder Stadtteil Kernen auf dem Gelände des ehemaligen Gemeindezentrums St. Michael. Das Hospiz geht auf eine Initiative von Bürgern aus der Region zurück – aus dieser Initiative hat sich der Verein Stationäres Hospiz Region Nagold gebildet. Bauherrin ist die St. Elisabeth-Stiftung aus dem oberschwäbischen Bad Waldsee, die das Hospiz auch betreiben wird. Investiert werden rund 3,3 Millionen Euro, es entsteht ein Haus für acht Hospizgäste, das im September 2019 eingeweiht werden soll.