Nachruf
: Lore Sedelmaier aus Eutingen gestorben

Sie war immer für alle da: Mit 83 Jahren ist Lore Sedelmaier vom Malerbetrieb Sedelmaier gestorben. Die Beerdigung findet am Donnerstag um 13 Uhr statt.
Von
Alexandra Feinler
Eutingen
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Lore Sedelmaier

Lore Sedelmaier war immer eine Stütze der Familie und im Malerbetrieb.

Privat
  • Lore Sedelmaier, 83, vom Malerbetrieb Sedelmaier in Eutingen, ist verstorben.
  • Beerdigung am Donnerstag, 7. November, um 13 Uhr auf dem Eutinger Friedhof.
  • Lore war eine wichtige Stütze für Familie und Geschäft, packte überall mit an.
  • Sie arbeitete bis zu ihrem 74. Geburtstag im Farbenfachhandel mit Freude.
  • Nach langer Krankheit starb sie am 27. Oktober, einige Monate nach ihrem Ehemann.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Als jüngstes von fünf Kindern von Martha und Johannes Weippert wurde Lore am 21. September 1941 in Nebringen geboren. Da die Eltern den Gasthof zum Rappen führten, musste sie von jungen Jahren an in der Wirtschaft, Metzgerei, im Viehstall oder auf dem Feld anpacken. Damit sie mit dem Traktor aufs Feld konnte, machte sie schon früh den Führerschein. Neben all der Arbeit besuchte sie die Hauswirtschaftsschule in Herrenberg.

In jungen Jahren lernte sie den Malermeister Siegfried Sedelmaier kennen. Am 3. März 1963 wurde das Paar in der Sankt Stephanuskirche in Eutingen getraut. Die beiden zogen ins Haus an der Bergstraße. Da sie seit ihrer Kindheit das Schaffen gewohnt war, brachte sich Lore auch im Malerbetrieb ihres Mannes ein. Ob Büroarbeit oder die Besuche auf der Baustelle, Lore Sedelmaier packte an, wo sie gebraucht wurde. Noch im selben Jahr kam Sohn Jürgen zur Welt.

Kunden aus der ganzen Region kamen nach Eutingen

Als 1965 der Bau des Familien- und Geschäftshauses in der Panoramastraße begann, wurde Lores kräftige Mithilfe auch gebraucht, denn damals wurde noch viel von Hand gemacht. 1968 brachte sie ihr zweites Kind, Tochter Sabine, zur Welt. Die Familie und die Arbeit im Malergeschäft vereinte Lore Sedelmaier gekonnt: Morgens bereitete sie das Essen für die Familie vor und ging dann zur Arbeit, was für sie über viele Jahre selbstverständlich war.

Anfangs wurde noch in der Doppelgarage des Wohnhauses der Farbhandel betrieben, später dann im Malergeschäft in der Daimlerstraße. Kunden aus der ganzen Region kamen nach Eutingen. Damals war so ein Farbhandel in der Gegend selten. Für alle Kunden nahm sich Lore Sedelmaier Zeit. Viele erinnern sich daran, dass sie bei Lore die passende Farbe erhielten. Kinder erhielten von ihr immer was Süßes. Sie war immer für alle da. lm Ort besuchte sie gerne die angebotenen Veranstaltungen, die Seniorennachmittage in der Eutinger Pfarrscheuer und die Fasnetsveranstaltungen. Für ihre Enkel war Oma Lore immer zur Stelle. „Wir haben von ihr nie ein Nein gehört“, so die Kinder.

Bis zum 74. Geburtstag im Farbenfachhandel mitgearbeitet

Bis zu ihrem 74. Geburtstag arbeitete Lore Sedelmaier mit Freude im Farbenfachhandel, den ihr Sohn Jürgen führt. Nach einer Operation musste sie gesundheitshalber aufhören. Nach langer schwerer Krankheit und dem Tod ihres Ehemannes Siegfried Sedelmaier folgte sie ihm einige Monate später und starb am 27. Oktober. Die Beerdigung ist am Donnerstag, 7. November, um 13 Uhr auf dem Eutinger Friedhof.