Nach Attacke in Horb
: 41-Jährige außer Lebensgefahr – Tatverdächtiger in U-Haft

Am frühen Montagmorgen wurden in Horb zwei Frauen mit einem Metallpfosten attackiert. Ein 27-jähriger Eritreer sitzt nun in Untersuchungshaft.
Von
NC
Horb
Jetzt in der App anhören
Polizei Handschellen - Symbolbild: ARCHIV - 18.01.2024, Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin: Ein Polizist hält Handschellen in der Hand. (zu dpa: «17-Jährige in Regensburg überfallen: Tatverdächtige in Haft») Foto: Marcus Brandt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Der Tatverdächtige konnte bereits kurze Zeit nach der Tat festgenommen werden.

Marcus Brandt/dpa (Symbol)
  • 27-jähriger Eritreer attackierte in Horb zwei Frauen mit einem Metallpfosten – U-Haft angeordnet.
  • Opfer: 41-Jährige außer Lebensgefahr, 31-Jährige weiterhin schwer verletzt.
  • Tatverdächtiger seit 2015 in Deutschland, Asylbewerber mit Arbeitstätigkeit.
  • Vorwurf: versuchter Totschlag, Fluchtgefahr besteht laut Behörden.
  • Tatmotiv unklar, Ermittlungen laufen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Einen Tag nach der Tat am unteren Marktplatz an der Horber Gutermannstraße wurde der dringend tatverdächtige 27-Jährige dem zuständigen Haftrichter beim Amtsgericht Rottweil vorgeführt. Wie das Polizeipräsidium Pforzheim und die Staatsanwaltschaft Rottweil mitteilen, wurde Haftbefehl erlassen. Der Tatverdächtige befindet sich demnach „wegen des Verdachts des versuchten Totschlags sowie aufgrund bestehender Fluchtgefahr“ nun in Untersuchungshaft.

Nachdem zunächst keine Angaben über die Nationalität gemacht wurden, ist nun der Mitteilung zu entnehmen, dass der 27-Jährige die eritreische Staatsbürgerschaft besitzt. „Es handelt sich hierbei um einen Asylbewerber, der seit 2015 in Deutschland lebt und hier auch gearbeitet hat“, heißt es in der Mitteilung.

Polizei und Staatsanwaltschaft gehen davon aus, dass der Beschuldigte am frühen Montagmorgen einen Metallpfosten, der als Abgrenzung diente, an sich genommen und damit auf zwei Frauen im Alter von 41 und 31 Jahren eingeschlagen hat. Bei der 41-Jährigen besteht laut der Mitteilung inzwischen keine akute Lebensgefahr mehr. Die 31-Jährige war ebenfalls schwer verletzt worden. Das genaue Tatmotiv sei weiterhin Gegenstand der laufenden Ermittlungen.