Mühringen · Hochwasser: Die Horber Feuerwehr ist gut vorbereitet und entspannt

Die Feuerwehrabteilung Horb-Stadt hat mit dem Wechsellader Sandsäcke nach Mühringen gebracht.
Feuerwehr Horb/Jan StraubSchon am Donnerstag hatte die Kernstadtwehr oben auf dem Hohenberg mehrere hundert Sandsäcke verladen und sie am Freitagnachmittag dann nach Mühringen gefahren. Der Pegel der Eyach war - entgegen der Prognose - immer weiter gestiegen. Der kritische Bereich wurde nicht erreicht. „Es kam ja bei uns aber auch nicht zu Staulagen“, sagt Jan Straub. „Es regnet halt.“ Am späten Freitag hörte der Regen auf. Bis in die Abendstunden ist jedoch noch einmal Niederschlag angesagt.
Erst bei 2,90 Meter, erklärt Straub, sei die erste kritische Marke erreicht. Dann werde die Bevölkerung gewarnt, dass womöglich Hochwasser drohe. „Aber selbst dann ist noch Luft.“ Eine große Rolle spielt in Mühringen auch der Neckar. Erst wenn der so voll ist, dass die Eyach nicht mehr ordentlich abfließen kann, werde die Situation für Mühringen gefährlich, so Straub. „Aber da hat‘s noch genug Platz.“ Der Neckar war in Horb zwar voll und auch über die Ufer getreten, der Pegel in Horb maß gegen 17 Uhr am Freitag aber nur 2 Meter. Die Hochwassermarke ist erst ab 2,70 Meter erreicht.
Nichtsdestotrotz ist die Feuerwehr natürlich wachsam: „Wir beobachten die Situation an den Flüssen genau und haben auch den Wetterbericht immer im Blick.“
