Tödlicher Streit im Schwarzwald: Mann bringt erst die Freundin um, dann bei Autofahrt Säugling und sich selbst

Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei ermitteln (Symbolbild).
David Inderlied/dpa- 37-Jähriger tötet seine 34-jährige Lebensgefährtin in Salzstetten – Motiv noch unklar.
- Täter fährt danach mit Säugling (3 Monate) und Kleinkind (22 Monate) in den Gegenverkehr.
- Frontalcrash mit VW: Mann und Säugling sterben, Kleinkind und Fahrerin schwer verletzt.
- Unfallursache wird untersucht, Fahrzeuge sichergestellt, Straße stundenlang gesperrt.
- Kriminalpolizei und Rechtsmedizin ermitteln zu Hintergründen und Tatmotiv.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen kam es am Sonntagabend gegen 20 Uhr zwischen einem 37-jährigen Mann und dessen 34 Jahre alten Lebensgefährtin aus noch ungeklärter Ursache zu einem Streit in der gemeinsamen Wohnung in Salzstetten. In dem Ortsteil der Gemeinde Waldachtal im Nordschwarzwald leben knapp 2000 Einwohner. Während des Streits verletzte der 37-Jährige das Opfer mittels scharfer Gewalt tödlich. Das teilen Staatsanwaltschaft und Polizei mit.
Mit der Formulierung ist eine Waffe mit einer Klinge gemeint. Worum es sich bei der mutmaßlichen Tatwaffe genau handelte, sagte ein Polizeisprecher zunächst nicht. Nach Informationen der SÜDWEST PRESSE soll es sich um ein Messer handeln. Die Rechtsmedizin in Tübingen solle die Todesursache klären. Auch das Tatmotiv ist Teil der laufenden Ermittlungen der Kriminalpolizei.
Der Tatverdächtige verließ unmittelbar nach der Tat mit dem gemeinsamen knapp drei Monate alten Säugling und dem 22 Monate alten Kleinkind die Wohnung und fuhr mit seinem Auto auf der Kreisstraße 4721 in Richtung Pfalzgrafenweiler, auch Landkreis Freudenstadt. Hinter Unterwaldach lenkte er vermutlich bewusst sein Fahrzeug in den Gegenverkehr und prallte frontal mit einer 29-jährigen Pkw-Lenkerin eines VWs zusammen.
Mann und Säugling sterben am Unfallort
Der Mann und der Säugling erlagen noch an der Unfallstelle ihren lebensgefährlichen Verletzungen. Das Kleinkind und die VW-Fahrerin wurden mit schweren, aber derzeit nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in Krankenhäuser gebracht.
Die Kreisstraße 4721 war zwischen Unterwaldach und Pfalzgrafenweiler für mehrere Stunden gesperrt. Im Einsatz war neben der Feuerwehr, dem Rettungsdienst und der Polizei auch ein Rettungshubschrauber.
Keine Hinweise auf frühere Beziehungsprobleme
Probleme zwischen den Eltern waren der Polizei nach Auskunft des Sprechers bislang nicht bekannt. Um das Kleinkind kümmerten sich nun Angehörige, sagte er. Details zu den Kindern nannte der Sprecher nicht.
Um die Unfallursache abschließend zu klären, schaltete die Staatsanwaltschaft Rottweil einen Gutachter ein. Die Polizei stellte beide Fahrzeuge sicher.
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