Magisch-kulinarische Reise: Der Empfinger Zauberer Andreas Galsterer beeindruckt Gäste in der Waldsägmühle

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Nicht gesetztGalsterer hat eine fantastische Bühnenschau für derlei Abende entwickelt, und zwischen den Menügängen lässt es sich gerne auch auf das ein, was er absolut perfekt beherrscht: Die Close-up-Magie. Das ist Tischzauberei in höchster Vollendung. Alle schauen ihm dabei gebannt auf die Finger. Vor allem die, schmunzelt Galsterer selbst, die ihn unbedingt erwischen wollen. Doch niemand kommt ihm an diesem Abend auf die Schliche. So bleibt es sein Geheimnis, warum ganze Zitronen aus dem Würfelbecher kullern können oder die junge Dame die zuvor zerrissene Spielkarte aus dem verschlossenen Schatzkästlein fischt.
Schon vor 16 Jahren sprang in Las Vegas der Funke auf Andreas Galsterer über. Damals erlebte er die Show des legendären Duos Siegfried und Roy. Zwei Jahre lang ließ er sich an der Akademie der Zauberkunst in Köln ausbilden, ehe er in den magischen Zirkel aufgenommen wurde. Mit eisernem Training trotz Vollzeitjob steht er heute da, wo auch ganz Große seines Fachs angekommen sind. Längst buchen ihn namhafte Unternehmen dank seiner Fingerfertigkeit. Für Galsterer ist Zauberei mehr als ein Hobby; sie ist Lebensinhalt und Leidenschaft. Das spürte man auch in Kälberbronn.
Alles eine Frage der optischen Täuschung oder womöglich doch Magie? Der Empfinger lässt seine Zuschauer mit ihrer Meinung gern alleine, verwirrt ihre Sinne zwischen gebratener Wachtel und köstlicher Muschelsuppe. Schon lässt er eine Seite aus jenem Buch, das die junge Dame ganz fest in Händen hält, vor ihren Augen in Rauch aufgehen.
Eine spannende Geschichte rankt sich um seinen neuesten Zaubertrick, den nicht jeder Magier beherrscht. Komisch, dass der Holzrahmen um den Setzkasten immer passt, obwohl der Künstler zwei Kästchen hinzugefügt hat.
Vor dem Hauptgang hüpfen schnell noch alte Fünf-Mark-Stücke vor kritischen Augenpaaren unbemerkt hin und her. Dann der Kartentrick gaaanz langsam und in Zeitlupe wiederholt. Immer noch nicht verstanden, wie das mit der Geldvermehrung funktioniert? Ein Magier braucht eben seine Geheimnisse, sonst wäre er ja keiner!
Schon gipfelt dieser unvergessene Abend in einem süßen Würfelspiel. Doch diesmal ist es das Küchenteam der Waldsägmühle,
das mit Schokobecher und Marzipanwürfel den Schlusspunkt unter ein zauberhaftes Vier-Gang-Menü setzt, das nicht nur optisch zu
dem künstlerischen Leckerbissen passte. k-w