Landwirtschaft
: 2,41 Millionen Euro für Streuobst und Schweine

Das baden-württembergische Ministerium für Ernährung, ländlichen Raum und Verbraucherschutz möchte europäische Fördergelder an innovative Landwirte verteilen.
Von
Britta Meyer
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Streuobstwiese bei Bildechingen.

Manuel Fuchs

Die Bewirtschaftung, Verarbeitung und Vermarktung von Streuobst sowie CO2-neutrale Schweinefleischerzeugung stehen im Zentrum des Förderaufrufs Europäische Innovationspartnerschaft „Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit“ (EIP-AGRI). Bis 9. Februar können sich innovative Projekte aus diesen beiden Themenfeldern um Fördergelder bewerben.

Peter Haug, Minister für Ernährung, ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Baden-Württemberg, erläutert das Vorhaben: „Mit 2,41 Millionen Euro wollen wir weitere EIP-Projekte unterstützen und damit Innovationen in den Bereichen ‚Streuobst‘ und ‚CO2-neutrale Schweinefleischerzeugung‘ voranbringen.“

Akteure entlang der Wertschöpfungskette sollen die Chance nutzen, sich im Rahmen von EIP-Projekten enger zu vernetzen und auszutauschen, um zukunftsfähige Lösungen zu entwickeln und gemeinsam vorantreiben zu können, so der Minister weiter.

Die Entwicklung und Unterstützung innovativer Ideen und das Vernetzen von Akteuren sowie gesamtheitlichen Konzeptvorschlägen im Bereich der CO2-neutralen Schweinefleischerzeugung seien wichtige Bausteine, um den baden-württembergischen Schweinesektor von der Ferkelproduktion bis zu den Verkaufstheken zukunftsfähig weiter zu entwickeln.

„Angesichts der enormen Herausforderung, die dieser Sektor, insbesondere die landwirtschaftlichen Unternehmen zu meistern haben, ist dies ein klares Bekenntnis zu einer zukunftsfähigen Schweinefleischproduktion bei uns“, betonte Minister Hauk.

Auch im Schwerpunktbereich „Streuobst“ wolle man innovative Lösungsvorschläge gemeinsam zwischen Wissenschaft und Praxis erarbeiteten. Das beschleunige den Prozess der Umsetzung in die Praxis, so der Minister.

Im Fokus der EIP-AGRI Projekte stehen die Bedürfnisse der landwirtschaftlichen Praxis. EIP-AGRI Projekte zeichnen sich durch intensiven Wissensaustausch der beteiligten Akteurinnen und Akteure im Rahmen der Umsetzung eines gemeinsamen innovativen Projektes aus. Dabei sind insbesondere Akteurinnen und Akteure aus der landwirtschaftlichen Praxis und der Wissenschaft gefragt, aber auch Akteure entlang der gesamten Wertschöpfungskette und der Beratung.

Hintergrund

EIP-Projekte dieses Förderaufrufes werden nach den rechtlichen Grundlagen des Maßnahmen- und Entwicklungsplans Ländlicher Raum Baden-Württemberg 2014-2022 (MEPL III) unterstützt. Projekte müssen spätestens zum 31. Dezember 2024 abgeschlossen sein. Eine Projektverlängerung ist nicht möglich. Infos zum aktuellen EIP-Förderaufruf sind unter

foerderung.landwirtschaft-bw.de zu finden.