Landtagswahl 2026: Daniel Belling kandidiert für die Grünen im Kreis Freudenstadt

Die Grünen im Kreis Freudenstadt haben ihre Kandidaten für die Landtagswahl 2026 gewählt: Dr. Daniel Belling (vorne, Mitte rechts) und den Ersatzkandidaten Frank Ritthaler (vorne, Mitte links).
Kreisverband Freudenstadt B90/Die Grünen- Daniel Belling kandidiert für die Grünen im Kreis Freudenstadt bei der Landtagswahl 2026.
- Er ist Referent von Ministerpräsident Kretschmann und will nachhaltige Entwicklung fördern.
- Die Grünen hoffen, erstmals einen Abgeordneten im Landesparlament zu haben.
- Belling setzt sich für regionale Wirtschaftskreisläufe und besseren Nahverkehr ein.
- Die Versammlung wählte ihn einstimmig zum Kandidaten und Frank Ritthaler zum Zweitkandidaten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Grünen im Kreisverband Freudenstadt haben Daniel Belling als Kandidaten für die Landtagswahl im nächsten Jahr aufgestellt. Der 38-jährige Referent im Staatsministerium stammt aus Leonberg und bringt langjährige Erfahrung aus der Kommunal- und Landespolitik mit. Mit ihm erhoffen sich die Grünen im Kreis Freudenstadt, erstmals einen Abgeordneten im Stuttgarter Landesparlament stellen zu können.
Die geheime Wahl unter den anwesenden Mitgliedern der Versammlung in Dornstetten ergab ein einstimmiges Votum für Belling. Als Zweitkandidat setzte sich der grüne Co-Sprecher des Kreisverbands und früherer Gemeindepfarrer in Pfalzgrafenweiler Frank Ritthaler gegen Regional- und Kreisrat Michael Fischer durch.
Alltagsnahe Lösungen
„Politik bedeutet für mich, zuzuhören und gemeinsam alltagsnahe Lösungen zu entwickeln. Ich möchte ein verlässlicher Ansprechpartner für die Region sein“, betont Belling, der sich bereits vor Ort in den Bundestagswahlkampf eingebracht hatte. Der Wirtschaftsfachmann und promovierte Sozialwissenschaftler möchte sich im Landtag für eine innovative und klimaneutrale Wirtschaft stark machen. „Ich will mich dafür einsetzen, dass die Wertschöpfung vor Ort durch den Ausbau regionaler Wirtschaftskreisläufe, eine autarke Energieversorgung und eine bessere Unterstützung für mittelständische Betriebe und das Handwerk gestärkt wird.“
In einem zuverlässigen Nah- und Regionalverkehr sieht Belling ein wichtiges Instrument, um Klimaschutz und soziale Teilhabe zusammenzubringen. „Viele Menschen im Landkreis, darunter Schüler, Familien und Senioren, sind auf Bus und Bahn angewiesen. Im Land sind wir beim Ausbau des ÖPNV auf einem guten Weg. Die Kappung der Gäubahn-Anbindung zum Stuttgarter Hauptbahnhof, wie sie die Projektverantwortlichen von Stuttgart 21 vorsehen, wäre dagegen ein Rückschlag für die gesamte Region.“
Politischer Verstand mit Engagement und Überzeugungskraft
Co-Sprecherin Esther Kießling zeigt sich zufrieden mit dem Verlauf der Versammlung: „Die Nominierungsveranstaltung mit zahlreichen Neumitgliedern ist ein klares Zeichen für unsere Geschlossenheit und unseren Gestaltungswillen. Mit Daniel Belling haben wir nun einen Kandidaten, der politischen Verstand mit Engagement und Überzeugungskraft verbindet.“
Zu den Ergebnissen der Bundestagswahl sagte Kießling: „Es hat sich gezeigt, dass das grüne Profil in der aufgeladenen politischen Debatte zu wenig sichtbar war. Trotzdem bleibt die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit anderen demokratischen Parteien richtig. Unsere Mitglieder haben in diesem kurzen Winterwahlkampf vollen Einsatz gezeigt, auch wenn uns das Ergebnis nicht zufrieden stellen kann.“ Vom starken Mitgliederzuwachs in den Wochen vor der Bundestagswahl profitieren auch die Grünen im Landkreis. „So viele Aufnahmeanträge wie in den vergangenen zwei Monaten gingen bei uns noch nie ein“, bestätigt die Kreisgeschäftsführerin. Insgesamt stieg die Zahl der Personen mit grünem Parteibuch um ein Drittel auf mittlerweile über 100 Mitglieder.